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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Vierte Abhandlung.

nen einzigen festen Platz in Spanien mehr in seiner Ge-walt habe; da dieselben verlangten, daß der König zurSicherheit seiner Zusage drey feste Plätze, welche seineVölker in Spanien selbst im Besitze hatten, und danneben so viele in den Niederlanden an sie übergebensollte. — Durch die Abrufung habe der König seineKriegsheere in Flandern, Dauphine' und in Deutsch-land zu verstärken gewußt. - " Die Absicht des Her-ren HeinslUS, von Frankreich die Uebergabe dreyer fe-sten Platze in Spanien zu fodern, wäre Nichts andersgewesen, als den König des unangenehmen Schrittes zuentheben, seinen eignen Enkel zu bekriegen. Hätte derKönig dieses eingehen wollen, dann würde die EroberungSpaniens leicht gewesen, und der Krieg allda in kurzerZeit geendet worden seyn. — — Wollte man sichnoch setz» bequemen, in Spanien so wohl als in den Nie-derlanden sechs feste Plätze, aber nach der Auswahl derBundsgenossen, zu übergeben, so wollten die Abgeord-neten , jedoch ohne sich verbindlich zu machen, auf sichnehmen, mit Einwilligung der Bundsgenossen, undder Städte und Provinzen der Republik, den Friedenzuzusagen. —"

Den angetragenen Tausch, oder die für den KönigPhilipp gefederte Entschädigung, behandelten sie nichtanders als ein Hirngespinste. „Es sey genug sagtensie, daß dieselbe in dem vorigen Jahre bey den Unter-handlungen in dem Haag, von den Bundsgenossenverworfen und von Frankreich selbst wäre aufgegebenworden. —«

Andere Auskunftsmittel, um den 27ken Artikel inErfüllung zu bringen, wurden von den Abgeordnetennicht vorgebracht, und von den königlichen Bevollmäch-tigten nicht angehört. Jeder Theil machte dem an-dern Vorwürfe, daß man nur das alte wieder her«versuche, um auf der einen Seite den Frieden nicht

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