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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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193
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Ueber die Unterhandlungen zu Gertruydenberg. ,gz

Zu bewilligen, von der andern aber nicht alles zu thun,um denselben zu erhalten.

Eine im äußerlichen gar freundschaftliche gemeinsa-me Nachkmahlzeit auf der Jacht brachte das Friedens-werk feinem Ende nicht naher, als die vorgegangene Un-terhandlung selbst. Jedoch wurden bey derselben diefranzösischen Bevollmächtigten aus ihrem süssen Traumegerissen, daß wenn für den z?ten Art. eine Auskunftoder Mäßigung könnte erfunden werden, der Friede ge-wonnen seyn würde. Der Herr von Buys sagte ihnenohne Vorbehalt, daß wenn gleich dieser Art. berichtigetwürde, sich dann seine Herren vorbehielten, mit noch, ei-nigen Forderungen einzukommen, welche er die leztercn,Tlemguäon ulto'ieui c!;zu nennen beliebte.") Ein Don-uerschlag für die beyden Bevollmächtigten. Sie konntenvon ihren Vorgängern wissen, welchen Angstschweis ih-nen in dem Haag die schreckenden Vorbehalte der Repu-blik, diese 8iuo guibuz uou, welche man sich in ihrenUmstanden schwer und hart, niemals aber hart undschwer genug vorstellt, ausgepreßt haben ? — Will mangewissermaßen das Deutende einer solchen Bangigkeiterleichtern, so ertheilet der Gegentheil nur über denjeni-gen Punkt einen Wink, der am wenigsten dem, der fo-bert, und dem, der gewähren muß, am Herzen liegenkann. Das übrige, mehrere und wichtigere wird Hin-terhalten bis auf gelegenere Zeit, bis alles entweder dein

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s) Dieser Widerspruch gegen die nächst vorgehende frey-lich nicht verbindende Zusage des Hr. vonBuys laßtsich nur durch den Umstand erklären, daß wahrend derNachtmahlzeit bey den Abgeordneten ein Courier an-langte, der ihnen aus dem Haag Briefschaften über-brachte. Ihr Inhalt mag von diesen Oemanäes ul-terieures einen Wink gegeben haben. Man sehe dieDenkwürdigkeiten 2'. II. S. «97.

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