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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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203
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Ueber die Unterhandlungen zu Gertruydcnberg. so;

„Welch eine Versicherung man dem Gegentheil er-theilen könne, daß dieser Prinz für die Abtretung allerspanischen Staaten sich mit einer so ausnehmend gerin-gen Entschädigung begnügen werde?"

Falls man sich über diese beyden Punkte vergleichenkönnte, „ob sie alsdenn die vorläufigen Friedensartikelunterzeichnen sollten, ohne eine nähere Erklärung zu ver-langen, von was Art die so geheißnen Oemaucies ulleri-eures waren?

„Ob sie auf eine zuverlässige Gewährleistung desFriedens, wenn zuvor die vorläufigen Art. ihre Erfül-lung erhalten hätten, dringen sollten? Oder ob sie solche un-terschreiben dürften, ohne eine Gewährleistung zuverlangen.

Auf die erste Anfrage antwortete der König: „siehätten wohl gethan, daß sie selbst Sicilien nicht als einehinlängliche Entschädigung für die andern «Ltaaten derspanischen Monarchie verlangt hatten. Ein so geringerTheil verdiene nicht den Namen eines Tausches, beson-ders da dieser Theil selbst nicht in der Gewalt der Ver-bündeten stehe, zu geben. Der König von Spanien seyschon im Besitz dieses kleinen Königreichs. Man könneihm dasjenige allein nicht als einen Ersah anweisen, indessen Besitz er schon sey."

Auf die zwoteAnfrage schrieb der König: „niemalswerde er darein willigen seinen Enkel durch die Waffenzu zwingen, das Königreich Sicilien als einen Ersatz un-ter Vedingnissen anzunehmen, welche aller Billigkeit ent-gegen laufen, der Auöschlag eines abgezwungenen, obgleichunglücklichen Kriegs sey doch immer einem betrügli'chenFrieden vorzuziehen. Der falsche Anschein desselben ge-währe keine Sicherheit, das wenige lang unangefochtenzu erhalten, was der Feind unter dem Titel einer Entschä-digung bewilliget habe."

„Werde