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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Vierte Abhandlung.

„Werde dem König von Spanien nichts mehrersals die Insel Sicilien angeboten, wolle er zwar demsel-ben anrathen, sich mit diesem sehr mäßigen Theil von sovielen Staaten zu begnügen, lieber als Gefahr zu laufen,gar alles zu verlieren. Er verpflichte sich aber zu nichtsmehrerm, als durch Rath und Vorstellungen, nicht aberdurch die Waffen seinen Enkel zu bereden, sich dieseTheilung gefallen zu lassen. Indessen wolle er eine Zeitbewilligen, inner derselben er sich entschließen solle, undnoch über das solche genaue Befehle ergehen lassen, daßdieser Prinz von Frankreich aus weder mittelbar noch un-mittelbar den geringsten Beystand erhalten könne.

„ Aufdie zte Anfrage. Gestatte der König seinen Be-vollmächtigten die vorläufigen Friedensartikel zu unter-zeichnen, so geschehe solches aus aufrichtigem Verlangennach dem Frieden. Man könne aber nicht behaupten,daß derselbe wirklich geschlossen sey, wenn noch wichtigeArt. zu berichtigen übrig bleiben, und wenn die Bunds-genossen sich die Freyheit vorbehalten, unter dem Namenfernerer Foderungen verschiedene neue Ansprechungenzu machen, und zwar von solcher Natur, daß eine einzi- !ge dieser Foderungcn das ganze Friedenswerk zerstören !könnte, wie sich solches mit Grunde aus den Winkenmuthmaßen lasse, welche den Abgeordneten der Republikentfallen seyen."

„Diese Herren könnten also weder mit Grund, nochmit Billigkeit auf der Annehmung dieser so genanntenfernern Foderungen bestehen, es wäre denn daß dieselbenzuvor erläutert und vor der Unterzeichnung der Prelimi-narien bewilliget worden.'

„Aufden gten Punkt war der Entschied: wenn al-les in Ordnung gebracht, und alle Hindernisse, welchesich bisher dem Frieden in den Weg gelegt, gehoben wor-den, so halte sich der König berechtiget, von den verei-nigten Niederlanden die Gewährleistung des geschlossenen

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