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Vierte Abhandlung.
so ganze Staaten vorzustellen haben, begehen die gleichenSchwachheiten, als solche, welche nur für sich selbst ineinem sehr eingeschränkten Kreise handeln. —
Die Zusammenkünfte waren also durch die Einholungneuer Vollmachten von dem LZten März bis auf den7ten April unterbrochen. Bey der ersten Zusammcnlre-tung begehrten die Herren von Buys und von der Dussseri den Inhalt der Antwort des Königs zu wissen. Al-lein an Statt dessen zeigten dieselben an, sie hätten Be-fehl von dem König sie zu befragen, worauf der Ent-schluß der Generalstaaten in Absicht auf die Entschädi-gung des Königs in Spanien, und die Gewährleistungdes Friedens beruhe?
Sollte auf eine so wichtige Anfrage nicht eine be-stimmte und zuvcrläßige Antwort erfolget seyn? Diesewurde Hinterhalten, ob gleich sie den Schluß der Unter-handlungen sehr erleichtert hätte. Beyde Abgeordnetegedachten einzig der Vorwürfe, die sie sich von den kaiser-lichen Gesandten deßwegen zugezogen, daß sie den Antragvon einer Schadloshaltung nur angehört. — Man hat-te sie beschuldiget, daß sie die ihnen vorgeschriebene Ord-nung der Unterhandlungen abgeändert, indem sie cinge-williget von einer Theilung zu reden, da eö einzig um dieBerichtigung des 4ten und Z?sten Art. zu thun gewesen,nämlich: durch welche Wege die Bundsgenossen zumvölligen und ruhigen Besitz der ganzen spanischen Mo-narchie gelangen könnten.
War aber die von den französ. Bevollmächtigtenvorgeschlagene Theilung nicht eben dasjenige Mittel, wel-ches die wahre Staatsklugheit anrieth, diese bei,den nochstreitigen Artikel in Richtigkeit zu setzen? Dem KönigPhilipp gehorchte noch der weit beträchtlichere Theil vonSpanien selbst zur Zeit dieser Unterhandlung. Ganz !Sicilien stund unter dessen Oberherrschaft. Alle spani-sche