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Vierte Abhandlung.
sehen. Allein unter seinen Unterthanen fand sich keiner,den der König zu Anführung dessen tauglich hielt. Vondem König in Frankreich aber bat er sich darzu den Her-zog von Vendome aus, einen Feldherrn, welchen der Kö-nig -Philipp gleich nach dem Ausbruch des Kriegs durchdesselben Unternehmungen in der Lombardey schätzen ge- r
lernt hatte. — Anfänglich machte man zu! Versailles r
sich ein Bedenken, ich lasse dahin gestellt seyn, ob eä t
Ernst oder nur Verstellung gewesen ? dieses Ansuchen zu- s
bewilligen. Allein da die Eröfnung des Feldzugs aller- i
nächst war, da die Bundsgenossen mit allen ihren Kriegs- l
Veranstaltungen zum Ende gekommen; da man zuverlaßig l
wußte, welche Festungen in den Niederlanden sowohl alsin Spanien, zuerst sollten belagert werden; da zu Ger- irruydenberg nur unnöthige Verzögerungen ohne zu ei- >nem Schluß gelangen zu wollen, erreget wurden; — so !wollte der König es auch nicht langer anstehen lassen, dem !Herzog von Vendome zu bewilligen in spanische Dienstezu treten. Von dieser Bewilligung wurde beyden kö-niglichen Bevollmächtigten schnelle Nachricht ertheilt, inder Absicht, sich gegen die Beschwerden und Vorwürfezu vertheidigen, die man ihnen deßwegen machen möchte.Zedoch dies war überflüßig; die Abgeordneten ließen sichnicht merken, daß sie, oder ihre Obern eine Wissenschaftvon diesem Vorfall hätten.
Nach einem nur zweitägigen Aufenthalt zu Gertruy-denberg von dem ?ten zu dem 9ten April, reiste« dieAbgeordneten abermals nach dem Haag. Während der-selben Abwesenheit hakten der Marschall, und der Abt neueVerhaltungsbefehle empfangen. So bald sie dieses demStaatSpensionair anzeigten, so erschienen auch die beyden >Abgeordneten von Buys, und von der Dussen wiederumzum dritten Mal zu Gertruydenberg, zu neuen Unter- jredungen, über welche aber schon der Entschluß in demHaag gefastet war, daß sie sich fruchtlos zerschlagen soll-ten. Wahrend ihrer Abwesenheit in dem Haag erhiel-