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Vierte Abhandlung.
eben so starker Beweis, daß man allda um denselben zuerleichtern, kein Opfer für zu kostbar angesehen habe.
Man war bey allem Geldmangel in Frankreich den-noch in dem Kabinetsrath auf ein Mittel gefallen, vonwelchem man unfehlbar hoffte, daß eö die erwünschteWirkung thun und den sämtlichen Feinden des Königs,als ein solches Auskunftömittel in die Augen leuchtenwerde, gegen welches sich mit Grund gar nichts einwen- iden ließe. „Der König wollte sich verpflichten, wenn ,dem König von Spanien die Königreiche Neapolis undSicilien überlassen würden, den Bundsgenossen Hülfs-gelder zu geben, so lang als sie gemüßiget seyn würdendiesen Prinz durch die Waffen zuAnnehmung dieserThei-lung zu zwingen. — Dieses Auskunftsmittel sollten sichaber die Bevollmächtigten mit der äußersten Behutsam-keit bedienen, solches auch nur erst alödenn, und nur alsihren eignen Einfall in Vorschlag bringen, wenn sie einererwünschten Wirkung gewiß gesichert seyn könnten.Ueberdieö foderte dann Frankreich, daß so bald die Pre-liminarien unterzeichnet, die Kriegsvölker von allseitigenMächten abgeführt, und in gleichem Verhältniß abge-dankt werden sollen. Es würde weder mit der Gerech-tigkeit, noch mit der Staatsklugheit bestehen, daß derKönig, nachdem er dem Vergleich gemäß den Bundsge-nossen Festungen zu derselben Sicherheit anvertrauet,und zu Hülfsgeldern sich verstanden, seine Kriegövölkerabdanken, jene aber solche unvermindert beybehalten könn-ten. — Auch finde der König eine Erklärung der letz,tern Federungen so nothwendig, daß die Bevollmächtig-ten auf dieselbe als auf einen Umstand von der äußerstenWichtigkeit mit allem Ernste dringen sollten. —
Nur noch ein einziges Mal sollte es in der Machtder Bundsgenossen, vorzüglich in der Macht der verei-nigten Niederlande stehen, Frankreich vermittelst einessehr schweren Friedens, durch Zurückgebung und Abtre-tung der wichtigsten Festungen in den Niederlanden, und
einer