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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Mette Abhandlung.

Beding, daß dem König Karl wirklich ganz Spanienund Indien abgetreten werde. Erkläret euch nun,sagten die Abgeordneten der Republik zu den Bevoll-mächtigten Frankreichs, auf welche Art der Röntgfich verpachte, in der That die spanische Monar-chie in unsre Hände zu übergeben? Unter solchen,war die Antwort, die ihr selbst bestimmet, nur daßer nicht seinen eignen Sohnssohn bekriegen dürfe.— Die harte, die absprechende Gegenantwort war, esseyen in der s^amr nur zwey IlVege jemand zuverpflichten das zu thun, was ihm aufgelegt wer-de, Ueberredung und Zwang. Sey das ersterefruchtlos, dann sodere es die Nothwendigkeit sichdes letzter» zu bedienen, oder aber die Hofnungden Frieden zu erhalten für iinmer aufzugeben. ")

Die Unterredung dieser vier Herren, da jeder Theilseine Vorschlage durch alte und neue Gründe unterstützte,und die des Gegentheils widerlegte, wurde so feurig, daßdie Bevollmächtigten wohl einsahen, es sey weder Zeitnoch Gelegenheit, mit nüzlichem Erfolg einen Wink zugeben, daß sie bevollmächtiget waren, zu Führung desKriegs wider den König in Spanien Hülfsgelder anzu-tragen: desto weniger da die Abgeordneten sich weiger-ten über die letzten Foderungen eher eine Erklärung zugeben, bis man sich vorher über die wichtigsten Punkteverglichen habe.

Diese Oema ncles ulterieure«, welche die Republik fürsich selbst an Frankreich machte, waren kein Geheimnißmehr; sie sind schon oben angezeigt worden. Diejenigenaber, welche der Kaiserliche Hof sich zu machen vorbe-hielt, waren noch bis auf diese so hitzige Unterredung un-bekannt. Nun entwickelte es sich, daß dieser Monarch die

ganze

») Man sehe die Nemoires 1. II. 2 zz.