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Vierte Abhandlung.
auseinander. Die Abgeordneten reisten nach dem Haag,die Bevollmächtigten hingegen erwarteten auf ihren ab-gestaueten Bericht neue Verhalrungsbefehle, oder we-nigstens Bekräftigung der lehtren. Erst auf den i ztendes Brachmonats, da die Unternehmungen in dem Feldeschon ihren Ausbruch gewonnen hatten, traten sie noch-mals zusammen; aber auch diese neue Zusammentretungwar nicht glücklicher als eine der vorhergehenden.
Als beyde königliche Bevollmächtigte die Herren vonBuys, und von der Duften auffoderten, nun einmaldeutlich anzuzeigen, welche Staaten man dem KönigPhilipp zu überlassen entschlossen wäre, erhielten sie end-lich die Antwort, „ schneidet von der verlangten Theilungdie toskanischen Festungen ab, und nehmet was übrigbleibet. Die Republik wird ihr mögliches thun, daß dieBundsgenossen darzu ihre Einwilligung geben, so baldeuer König die hinlängliche, und nothwendige Versiche-rung ertheilen wird, daß alle übrige Staaten der spani-schen Monarchie an dieselben sotten abgetreten werden."
So sahe man zwar aufSeite der Bundsgenosse» dieNothwendigkeit ein, daß der Friede nicht anders könnegeschlossen werden, als wenn man dem König Philippeinen Theil von der spanischen Monarchie überließe. Aberdas schwerste, dos unnatürlichste aller Bedingnisse wurdeimmer beybehalten, dies, Frankreich solle denselben mitden Bundsgenvffen bekriegen, wenn er vor Ablauf zweyerMonate nicht ganzSpanien abtrete. Em Bedingniß, wel-ches dem K önig in Frankreich, ja auch selbst dem Prinz Eu-gen, abscheuenöwürdig und der Natur entgegen laufendvorkam. — Welche andere Vorstellung gegen diesesverhaßte Beding konnten die Bevollmächtigten machen,als diese, es sey ihrem König ganz unmöglich, über ein«Sache Versicherung zu ertheilen, die nicht in seiner Ge-walt siehe, alS nur unter diesen zwo Gegenbedingnisicntdas erste wäre, daß sämtliche Vundsgenossen dein König