2^4 Vierte Abhandlung.
„ Der König gestattete denselben, den Vorschlag vonHülfsgeldern, den sie bey der letzter» Unterredung nurals ihren eigenen Einfall vorgetragen, bey einer künftigenUnterredung in seinem Namen zu thun. Nur sollte eSihrer Klugheit überlassen seyn, stufenweise die Summendieser in ihrer Art ganz seltsamen und eigenen Hülfsgel-der zu erhöhen. Anfänglich sollte die monatliche Sum-me 502000 Livres seyn, ungefähr die Summe, welcheauf die Unterhaltung der französischen Kriegsvölker, diein Spanien gestanden, verwendet worden: sie dürftenaber dieselbe monatlich bis auf eine Million anwachsenlassen. - Der Anfang der Bezahlung sollte mit dem En-de dcS Zeitpunkts erfolgen, den man dem König in Spa-nien gesetzt, um sich zu entschließen, ob ihm die seinet-wegen gemachte Theilung angenehm oder mißfällig sey."
„In Absicht auf die Sicherheit der Bezahlung, soll-te dieselbe also seyn, daß die Bundsgenossen keine besserefodern konnten. Sollte ihnen des Königs Wort unddie Bürgschaft der Wechsler noch nicht genugsam seyn,so bewillige der König, daß der Republik drey, so garvier befestigte Platze, welche aber in seiner Wahl stehensollten, als eine Hinterlage für die Sicherheit seiner Zu-sage übergeben werden."
„Da ferner die Bundsgenossen das Elsaß unter ihreDemmchx ulterieure.-, setzen, so entschließe sich der Kö-nig diese Provinz, als das letzte Opfer seiner Bereitwil-ligkeit Friede zu schließen, abzutreten; jedoch unter demBedingniß, daß keine fernere, noch letztere Federungenmehr auf die Bahn gebracht werden, und daß die bey-den Kurfürsten von Kölln und Bayern gänzlich undvollkommen zu ihren ehemaligen Staaten und Würdenwiederum gelangen sollten. Durch Aufopferung dieserProvinz wolle er gleichsam gegen das unanständige Be-tragen des Herzogs von Lothringen, und gegen die Ge-