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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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235
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Ueber die Unterhandlungen zu Gertruydenberg. sz;

sinnungen der Bundsgenossen, die diesen Fürsten begün-stigten, die Augen verschließen."

„Indessen wolle der König auch noch seine Einwil-ligung ertheilen, daß der regierende Kurfürst in derPfalz, so lang er lebe, in dem ruhigen Besitz der obernPfalz, und in dem ersten Rang eines weltlichen Kur-fürsts verbleiben, daß aber sogleich nach dessen Ableben,das eine, wie das andere, an den Kurfürst von Bayern,oder dessen Nachfolger zurück fallen sollte."

Allen diesen wichtigen Opfern wurden die Bevoll-mächtigten berechtiget annoch die Abtretung von Valen-ciennes beyzufügen, falls sie dadurch für ein und alle-mal die Oemanäes uiterieurex ersticken könnten. Dar-gegcn wurde ihnen nochmals angezeiget, daß sie zu kei-nen Zeiten gegen das Ansuchen, den gestüchteten Prote-stanken die Rukkehr in Frankreich und den Besitz ihrerehemaligen Güter zu gestatten, die mindeste HofnungMachen dürften. Ludwig XIV. wollte sich also vonden Bundsgenossen für die willkührlichen und strengenBehandlungen, welche gegen den Großvater und Vaterdes regierenden Herzogs von Lothringen ausgeübet wor-den, durch die Abtretung des Elsaß strafen lassen. Einedes äußersten Erstaunens würdige Wendung des Gangsder Angelegenheiten der Staaten.

Aber während des Stillstands der Unterhandlungenerhielt der König in Frankreich von seinem Enkel, demKönig Philipp, die Bekräftigung seines Entschlußes, daßer zu keinen Zeiten Spanien abtreten, oder einen Tauschanzunehmen willens sey, derselbe möchte so vortheilhaftscheinen als er immer wollte. Dadurch fiel bey derFortsetzung der Unterhandlungen der Punkt einer Thei»

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a) Man sehe die Denkwürdigkeiten des Marquis vonTorcy 1 ?. II. S. 247.