s;6 Vierte Abhandlung.
lung dahin. Es wurde überflüßig sich zu' zanken, obdiese Theilung oder Entschädigung kleiner, oder größerseyn sollte. — Die Bevollmächtigten erhielten auf dieseVersicherungen hin wirklich Befehl, von aller Schadeloshalmng abzustehen, und einig gegen den Aönigvon Spanien steh aufHülfsgelder in Unterhand-lung einzulassen.
Dieser einzige Umstand macht es doch mehr alswahrscheinlich, daß man sich in Frankreich geschmeichelt,der König in Spanien wisse Mittel, sich gegen die ver-einigte Macht aller feiner Feinde auf dem Throne zu be-haupten. Wunderbar, daß Frankreich diese Erklärungso schnell angenommen, und so gar untersagt, fernereVorschlage einer Entschädigung nur anzuhören: da dochdieser Krone ehedem so ausnehmend vieles daran lag,eine solche, wenn sie auch noch so gering seyn würde, zuerhalten, daß so gar den Bevollmächtigten zu den Unter-handlungen in dem Haag befohlen war, .dem Herzog vonMarlborough drey und vier Millionen anzubieten, wenndurch dessen Vermittlung nur die Königreiche Neapelund Sicilien könnten erhalten werden. — Hak Frank-reich nicht Hofnung gefaßt, der Krieg in Spanien, zudem es Hülfögelder vorzuschießen sich verpflichten wollte,möchte Jahre und Tage wahren; er möchte die Bunds- !genossen starker als sie sich vorgestellt, beschäftigen; esmöchte sich leicht eine Veränderung hervor thun, welchedem König Philipp Vortheilhaft werden, und dem gan-zen Kriege und Geschäfte eine andere Gestalt gebenkönnte. —
Die königlichen Bevollmächtigten begehrten, nachErhaltung der letztem Befehle des Königs, durch eineZuschrift an den Herren «Aeinsürs die Fortsetzung derUnterhandlungen, damit sie den Abgeordneten der Staa-ten die erhaltenen Befehle eröfnen, von diesen hingegendie Gesinnungen der Republik und der übrigen Bunds-genossen