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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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241
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Ueber die Unterhandlungen zu Eertruydenberg. 24,

Vater und Enkel, sollten die Bundsgenossen ruhige aberimmer in Waffen stehende Zuschauer seyn.

Sollte inner den zween Monaten Spanien undWestindien nicht an den König Karl mögen abgetretenwerden, dann sollte der Stillstand nicht langer PlaH ha-ben, wenn gleich Frankreich alle übrige Bedingnisse er-füllt hatte; indem die Abtretung der spanischen Monar-chie die vornehmste aller Absichten sey, und bleiben müsse.

Um diese unerhörten Bedingniffe einigermaßen er-träglich zu machen, gab man das Wort, vor Unterzeich-nung der Preliminarien sich bestimmt zu erklären, mitwelchem Theil der Monarchie der König Philipp sollteabgefunden werden.

Die Republik verpflichtete sich alle Erleichterung bey-zutragen , um sich über die Oemauä«!, ulterieure« zuvereinbaren.

Sie machte Hofnung, daß die Bundsgenossen nochendlich die Vereinbarung ihrer Völker in Portugal undKatalonien, mit den königlichen gestatten würden, umSpanien und Indien während des zweymonatlichenStillstands zu erobern.

Den Vorwurf, daß ehedem von allen Bundsge-nossen angetragen worden, sie wollten mit Frankreich ge-meinschaftlich den Krieg in Spanien führen, beantwor-tete man dahin: „die Sachen haben sich geändert: aneine solche Vereinbarung könne nunmehr nicht weiter ge-dacht werden: wir verwerfen dieselbe Namens der Her-ren Generalstaaten. Es ist gleich vergeblich die ehemalsvorgeschlagenen Auskunftsmittel zu wiederholen, odervcue auszudenken: das einzige Mittel, welches den Frie-den verschaffen kann, ist, wenn der König in die Händeder Bundsgenossen Spanien und Westindien übergiebt.Durch welche Mittel nun solches geschehe? ist ihnen

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