Ueber die Unterhandlungen zu Gertruybenberg. 24z
dem Urtheil von ganz Europa, ohne selbst die Untcrtha.nen der Republik und der Krone Großbritannien davonauszuschließen, auf welcher Seite man die Urheber su-chen müßte, daß ein so langwieriger und blutiger Kriegsein Ende nicht erreichen könne. — Die Bestimmungwerde leicht seyn, welcher Theil die Fortsetzung desKriegs suche, man dürfe nur Rücksicht nehmen auf desKvmgü Einwilligung auch zu den härtesten Bedin^nis-sen; auf die Verpflichtungen, zu welchen er sich erboten,um alles ungerechte Mißtrauen seiner Gegner zu heben;dann aufdie Harrnackigkeit der Minister derselben, um dieGesinnungen ihrer Obern immer geheimzuhalten, und aufden Zwang, den dieselben sich immer angethan, um auchdas wenige, darüber sie sich herausgelassen, mit so vielerDunkelheit und Zweydeutigkeit zu umhüllen, daß es un.möglich worden, den eigentlichen Grund ihrer Reden si-cher zu entdecken." — „Nur Habesich dieses mir Gewiß-heit gezeiget, man habe immer die Absicht gehabt, einenVorwand in Bereitschaft zu halten, vermittelst dessenman neue Foderungen machen könnte, nach dem Maßenach welchem man entweder die ersteren erhalten, odernach dem Ausschlag der Begebenheiten im Felde, odernach dem Bestreben des Königs den Frieden zu schlies-sen. — Nach den Unterhandlungen des vorigen Jahrsin dem Haag habe man die damaligen königlichen Be-vollmächtigten beschuldiget, daß sie aus purer Erdich-tung vorgegeben, man habe an den König von Seiteder Bundsgenosscn verlangt, er sollte sich mit denselbenvereinbaren, um seinen Enkel des spanischen Throns zuentsetzen, und diese Erdichtung sey von Frankreich inder Absicht auögedacht worden, um die Bundsgenossenbey aller Welt verhaßt zu machen. Bey den Unter-handlungen zu Gerrruydmberg aber habe man nichtNur diese unnatürliche Foderung zum Grunde gelegt, son-dern so gar zu demjenigen Bedingniß gemacht, daß wennsie von dem Könige nicht angenommen werde, er damit
Q 2 zu-