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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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244 Vierte Abhandlung.

zugleich dem Frieden ganz entsage. — — Die Er«klärung, welche die Abgeordneten den Bevollmächtig-ten ertheilt, habe den wahren und eigentlichen Bruchder Unterhandlungen unausweichlich nach sich gezogen,da solche die Zusage eines seiner Natur nach unmöglichenund unerträglichen Bedingniffes in einer bestimmten Zeitgefordert. Sollte auch die väterliche Zärtlichkeit einemso unnatürlichen Bedingniß, das weit härter als der un-glücklichste Krieg sey, nicht entgegen stehen, so sey es dochaller Klugheit entgegen und zeuge von der größten Un-besonnenheit, wenn man sich anheischig mache Spanienin zween Monaten zu erobern. Sollte dieser kurze Zeit-punkt ohne den Endzweck erreicht zu haben verflossen seyn,so würde Er gegen dieselben Feinde wieder zu kämpfen ge-habt haben, welche aber durch den Besitz der abgetretnenPlätze sich mächtig verstärkt hätten; ja die Feinde Frank-reichs wären durch den König von Spanien selbst derZahl nach gemehrt worden."-')

Da dieses Schreiben allermeist mit unstreitigen Er-fahrungöwahrheiten angefüllt war, und da dem Königevieles daran lag, diese Wahrheiten aller Welt bekanntzumachen; so wurde den Bevollmächtigten anbefohlen,gleich nachdem es an den Staacspensionair abgefertigetwar, dasselbe zu Amsterdam und in allen Städten derRepublik auszustreuen. Die Gegner des Herzogs vonMarlborough machten so gar in England nicht geringenGebrauch von demselben. So bald die Bevollmächtig«ten die Rückantwort des Herren Hemsrus empfangen,sollten sie Gertruydenberg verlassen.

Diese war den 2 z ten des Heumonats abgefaßt. Al-le Personen und Stande, die Generalstaaten, die Seelederselben der Staacspensionair <seinsms, die beyden oftgenannten Abgeordneten von Buvs und von der

sich

-) Man sehe die v/lemaires D II. p. 26t; 262.