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Fünfte Abhandlung. ,
fes Oesterreichs, nicht aber für seinen eigenthümlichen Vor-theil unternommen worden, — so bald als möglich aufeine rühmliche und vortheilhafte Art ein Ende gewachstwerde. Neben der zwiefachen Absicht den Whigs wehezu thun, und wenn es seyn sollte, auch in der Fol-ge die einzig ihren besondern Vortheil suchenden Nieder-lande zu kranken, wollten sie auch ihr Vaterland durcheinen zuträglichen Frieden von einem Kriege besteyen,der alles Ansehen hatte, als ob er beyden vorigen StaatS-bedienten zur unaufhörlichen Gewohnheit werden würde.Da bey dem Frieden die Vereinigung der Kronen Frank-reich und Spanien auf einem Haupte für die Zukunft ^konnte verhindert werden, so beredeten sie sich, Englandkönne zugeben, daß die spanische Monarchie von einemPrinz aus dem regierenden französischen Hause vonBour-bon möchte beherrschet werden. Um diese Grundsätzebey einem neuen Parlament, und durch dasselbe bey derNation zu Narionö- und herrschenden Grundsätzen zu er- ^heben, war es unausweichlich nothwendig, daß den Whigs !die bis dahin gehabte Gewalt aus den Händen gewun- !den, daß die Häupter derselben ihrer Bedienungen ent-lasten, daß denselben das Zutrauen der Königinn entzo-gen, und daß sie so viel als möglich von ihrer Gegenwart ^entfernt gehalten, die Tones aber durch den AnwachS !neuer Kreaturen gestartet würden, wozu Standeserhö- ihungen, wichtige Bedienungen in dem Kabinet, bey den ^Kriegsherren zu Lande, und bey den Flotten, — die si-chersten und unwiderstehlichsten Mittel waren. — Esgelang den Tones, in einer Zeit von wenigen Monaten ^dieses alles zu Stande zu bringen. Europa hatte Ur- lfach, sich über diese nicht lang vorgesehene große Verän-derung zu verwundern. Noch größre Ursachen zur Be-stürzung fanden die vereinigten Niederlande. Diese undbesonders diejenigen Glieder der Regierung, welche aufAntrieb des Herzogs von Marlborough an der Aufye-bung der Unterhandlungen zu Gercruyöeuderg Ancheil
hatten,