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Fünfte Abhandlung.
So war alles zu einer abermaligen Friedensunter-Handlung angebahnet. Aber wie so sehr verschieden wa-ren die Artikel, welche, von dem Herren von Eorcy un-terzeichnet, der Abt dem englischen Hofe überbrachte, vondenjenigen, dazu sich der König und der Herr von Torcyzwey Jahre vorher in dem Haag hatten verstehen wollen ?Wie so schnell verursachen gebesserte Aussichten eine Ver-änderung der Hofsprache und der Bedingnisse. DerAntrag bestund hierin:
„Gleichwie Niemand daran zweifeln könnte, daß derKönig in Umstanden wäre, den Krieg mit aller Ehrefortzusetzen, so dürfte man es auch nicht für ein Zeichender Schwachheit ansehen, daß Er das Stillschweigen,welches er seit den Unterredungen zu Gertruydenberg be-obachtet, brache, und jetzt vor Eröfnung des Feldzugsweitere Beweisthümer von der Begierde gäbe, welche erste^o geheget hätte, Europa den Frieden zu verschaffen.Nachdem aber Sr. Maj. die Gesinnungen derer, welchedie Republik Holland dermalen regieren, und ihre Be-mühungen, alle Friedenshandlungen zu vereiteln, durchdie Erfahrung wären bekannt worden, so thue Sie hier-mit der englischen Nation die Vorschläge, von welchenSie glaube, daß sie bequem seyen dem Kriege ein Endezu machen, und die Ruhe Europcnö auf einen festenFuß zu setzen. In dieser Absicht wäre Se. Maj. ge-neigt, sich in eine Friedenshandlung einzulassen und zwarunter folgenden Preliminarien."
I. „ England solle werkthätige Versicherungen fürseine Handelschaft in Spanien, Indien und den Seehä-fen des mittelländischen Meers erhalten."
II. „Der König willigt ein, daß man in den Nie-derlanden eine genügsame Barriere zur Sicherheit derRepublik Holland aussetze. Diese Barriere soll also be-schaffen seyn, wie England sie genehmigen und gutheißen wird: wobey der König der holländischen Na-