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Fünfte Abhandlung.
dem Herzog so viel als immer möglich entrissen werden.Größere Vortheile, die der Herzog von der Fortsetzungdes Kriegs für sich selbst erwartete, hatten ihn verblen-det, die Ehre und Vortheile nicht anzunehmen, welcheihm zugeflossen waren, falls er die Unterhandlungen indem Hang und zu Gertruydenberg begünstigen wollte.
Aeusserlich bezeugten die Generalstaaten viele Zufrie-denheit, daß die Königinn ihnen die Antrage Frankreichshabe bekannt machen wollen; sie versicherten, daß sie ge-gen den Frieden keinen Schritt als in Gemeinschaft mitEngland thun werden; sie gestunden, sie seyendesKriegs eben so überdrüßig als England, obschon sie sol-ches vor dem Feinde zu verbergen trachteten. — DerHerr Heinftus machte noch die Erinnerung, man könnees leicht bemerken, die Absicht Frankreichs ziele dahin/zwischen den Bundsgenossen Mißtrauen zu stiften, erhoffe aber diese^Bemühungen werden unkrästig seyn. —Werde Frankreich über die gar zu allgemeinen Prelimi-narien Erläuterung geben, dann werden die Staaten ent-weder sich mit der Königinn vereinbaren, oder ihre Ein-wendungen dagegen machen. —
Allein die geheime Eifersucht über England, daßdasselbe als der erste Unterhändler vorzügliche Staats-und Handelsvortheile genießen, den Gang der Unter-handlungen lenken, ja gar der Mittler zwischen dem Kö-nig und der Republik werden möchte, — verleitete die-ftlbe sogar, dem Hof zu Versailles in geheim Friedensan-trage zu thun. Man schimpfete öffentlich in dem Haagauf die. vorläufigen Artikel. Man stellte dieselben fürdie Ehre aller Bundsgenossen sehr nachteilig vor. —"Die Feinde des Friedens, und diese waren die Anhängtdes Herzogs von Marlborough und der Whigs, gabenvor, Frankreich sey gänzlich ausser Stande nur noch ei>nen Feldzug auszuhalten; würde aber von den Bunds-genoffen noch einer vorgenommen, so werde es sich aller"