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Ueber die Friedensunterhandlungen zu London. 267
und jeden Foderungen derselben unterziehen müssen. —Es war das Werk des Herren Hemsürs, von Buys,und von der Dussen, daß sie durch den von perkum,diesen von dem Großpensionair stets abhängenden holstei.Nischen Resident in dem Haag, dem Marquis von Torscy gegen das Ende des May zuschreiben ließen: „eskönnte zur Erneuerung der abgebrochnen Friedenshand-lung gar leicht ein Briefwechsel zwischen Frankreich undder Republik angebahnet werden. Dieser könnte destogeheimer gehalten werden, weil der Pensivnair Kraft sei-nes Eids eine Angelegenheit so lang bey sich selbst geheimhalten dürfe, als er solches nothwendig erachte, und nichtverbunden sey, etwas davon anzuzeigen, bis er glaubte,sie wäre zu ihrer Reife gediehen. — So lang er seineObern selbst in der Unwissenheit über eine geheime Unter-handlung lasse, sey er auch nicht verpflichtet, den kaiser-lichen und englischen Ministern etwas davon zu entde-cken. — Dermal, wenn gleich auf das Betreiben Eng-lands das Kriegsglück den König Karl den ganzen Feld-zug durch in Spanien begünstigen würde, werden sich dieStaaten weit weniger als ehedem widerseßen, daß derKönig Philipp die spanische Rrone behalten möge,wenn man ihnen nur sichere Bedingnisse zugestünde, durchwelche ihre Handelschaft gesichert sey; die Bewilligungdes Ansuchens der Engländer, einige spanische Handels-städte zu ihrem besondren Vortheil befestigen zu können,würde hingegen nicht geringe Eifersucht erwecken. DerPensionair wünsche aus Gründen, welche perkum nichtheraus sagen dürfe, das Ende des Kriegs. Von BuysUnd von der Dussen verlangten mit Ungeduld, daßdie Unterhandlungen mit Frankreich allein noch einmalMöchten angefangen werden. — Wenn der Herr von^ckrcy darzu die Hände bieten wolle, so falle es leicht dieStaaten zu bereden, daß sie irgendwo zwischen Paris unddem Haag die Preliminarien, mit welchen Ministern derKönig dazu abzuordnen dienlich finde, berichtigen lassen. —
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