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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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277
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Ueber die Friedensunterhandlungen zu London. 277

„Der König verpflichte sich so gar, alle nöthige Si-cherheit zu verschaffen, um den Verdacht zu heben, derunier einigen deutschen Fürsten wegen gewisser Entwürfeentstanden, welche dem Könige zugelegt werden."

III. „Die Ansprüche aller derFürsten und Staaten,welche in dem gegenwärtigen Kriege verwickelt sind, sol-len auf dem zu haltenden Friedenscongreß gehörig undfreundlich untersucht, und nichts unterlassen werden, wel-ches dienen mag dieselben zu allgemeiner ZufriedenheitZu berichtigen und zu bestimmen."

k V. „Der König verheißt, dem Herzog von Savoyendiejenigen Herrschaften und Länder wieder zuzustellen,welche bey dem Ausbruch des Kriegs demselben angehört.Und welche der König jetzo im Besitze hak. Er bewilli-get ferner, daß dem Herzog noch mehrere andre Platzein Italien sollen eingeräumet werden, wie man es noth-wendig und dem Sinne der zwischen dem Herzog und sei-nen Bundsgenossen errichteten Verträgen gemäß erach-ten wird."

V. „Die Gesinnungen des Königs für die gegenwär.tige Staatsverfassung in Großbritannien; die öffentlicheErklärung, so er in Holland gethan, sich in Absicht aufeine Friedenshandlung an England zu wenden; die Ver-sicherung, so er ertheilt, den Königin Spanien zu ver-mögen, an England die Festung Gibraltar zu überlassen:(alles vorzügliche BeweiSkhümer seiner besondern Achtunggegen eine Nation, die noch immer im Kriez gegen ihnbegriffen ist,) lassen keinen Zweifel übrig, an des Kö-uigs Neigung, England alle diejenige Sicherheit und allediejenigen Vortheile für dessen Handelschast zu verschaf-fen, welche es immer mit Billigkeit fodern kann. In-dessen da der König sich nicht vorstellen kann, daß eineso erleuchtete Regierung wie die englische, auf Beding-uissen bestehen werde, welche die Handelschaft der franzö-

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