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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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279
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^ Ueber die Friedensuntn Handlungen zu London. 279

! geistert, wiedergalt er denselben, so wie sie seinem Gön-ner gethan hatten.

Der Herr Manager brachte ausnehmend großeVollmacht mit sich nach London. Es lag aber auchdem König alles daran, daß diese Unterhandlung zu Lon-don nicht nur glücklich, sondern auch hurtig von Stattengienge, und Frankreich den Frieden versicherte. Deß-wegen bezog sich dessen aufhabende Vollmacht nicht nurauf die Bewilligung alles dessen, was England insbeson-dere für sich selbst von Frankreich und von Spanien, son-dern auch was dasselbe vorläufig zur niederländischenVariiere, ja gar für den Kaiser, und jeden der Bunds-genoffen fodern möchte, falls diese Nation die Unterhand-lungen so weit treiben wollte. Man kann sich aber leichtvorstellen, daß ihm nachdrucksam von dem Herrn von^orcy empfohlen worden, nur dann mit dem Aeußerstenseiner Vollmachten heraus zu gehen, wenn er Gefahr vorsich sehe, daß durch Mangel des Nachgebens und Be-willigens die Unterhandlung sich zerschlagen möchte; undwelchem Mann können mit größrer Beruhigung Geschäf-te von solcher Wichtigkeit anvertraut werden, als einemschlauen, und erfahrnen Kaufmann? Ammer wird der-selbe bedacht seyn, von dem, was er thun und eingehendarf, noch ein und andres zurück zu halten, und nicht umden allerhöchsten Preis zu kaufen. Gewiß ist, daß derHerr Manager seine Vollmachten gegen England nichtüberschritten hat. —

Seine Ankunft in London war dem englischen Ho-se ganz angenehm. Er gestund sogleich, daß er nicht nurdon seinem König, sondern auch durch denselben von demspanischen bevollmächtiget sey, mit allen in dem Kriegeverwickelten Machten zu unterhandeln. Allein die eng-nschen Staatsbedienten machten es sich zum G-undsatze,eigent ich itur ihre eigenen besondren Angelegenheiten*ütt den Kronen Franlreich und Spanien sollten ir.Rich»

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