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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Fünfte Abhandlung.

tigkeit gesetzt werden. Habe man sich über dieselben ver-glichen, so setze dieses ihre Königinn in den Stand, daßsie als Mittelsperson durch Anwendung ihrer gu-ten Dienste allen übrigen Machten ihre Absichtenbefördern, und den allgemeinen Frieden erleich-tern könnte. Von diesem Grundsätze auf keine Weiseabzuweichen, war man fest entschlossen. Das besondre In-teresse der Bunvsgenossen sollte schlechterdings auf derallgemeinen Friedensversammlung erörtert werden.Frankreich wurde ingeheim die Versicherung ertheilt, daßwenn es sich hierbey und auch in Beziehung auf sein eig-nes und des Königs Philippe Interesse, nachdechAb- !sichten Englands anschicken würde, ihm solches niemalszum Nachtheil gereichen sollte, indem die Preliminariennicht anders ihre Gültigkeit erlangen könnten als wennder allgemeine Friede zu Stande gebracht würde.

Die Königinn ernannte zu Gevollmächrigten die Gra-fen von Oxford und Jersey, den Herzog von Schrefs-burry, und den Staatssecretair S. John, nachherigen2ord, Vicomte von Bolingbroke, dergleichen denHerrn Prior, dessen eigentliches Geschäft es war, die Ar-tikel so viel als möglich durch besondre Unterredungen mitdem Herrn Menager im voraus in Ordnung zu setzen.Die französische Vollmacht bezog sich nicht auf den AbtGwalter, dennoch sollte Menuger denselben über allePunkte auf eine vertraute Weise zu Rathe ziehen. Dieenglischen Minister verlangten auf ihre dem König durchden Hr. Prior schon übexgebene Artikel eine bestimmtermd ««verweilte Antwort. Hier stellte sich dem Hr. Me-nager die erste, aber wichtige Schwierigkeit dar. Dereigentliche Karakter derjenigen, mit denen er in Unter-handlung treten sollte, und derselben wahre Absichten, wa-ren ihm gänzlich fremd. Sich gegen dieselben heraus zulassen, und gleichsam alle seine Vollmachten zu erschöpfe«/

Falls dieselben etwan nicht vollkommen aufrichtig zu hand-le» entschlossen wären, stellte sich ihm mit allen seinen für