zio Sechste Abhandlung. ^
Königinn für ganz sicher an, und mit demselben denFall und die Schande der Tones, und dann die Abbu-chung aller schon angefangnen und allernächst zur Vol- jlendung gebrachten Friedenöhandlungen.
Die Staatsgeschäfte, welche der Prinz Eugen alsanßerordentlicher Gesandter des Kaisers mit der Köni-ginn und derselben Ministern berichtigen sollte, bezogensich auf diese Punkte.
I. Er sollte der Königinn das Mißfallen des Kai-sers über das Betragen des Grafen von Gallas, Ge-sandten des Kaisers Joseph, zu erkennen geben, derdurch übergebene und gleich nachher in den Niederlan-den öffentlich gedruckte Memoriale, welche mit großenUnrichtigkeiten und Beleidigungen angefüllt waren, sichdas Mißvergnügen der Königinn so stark zugezogen,daß sie ihnrden Hof und allen Zutritt zu ihrer Personverbieten ließ."
II. „Sollteer den Ministern die Erklärung thun,daß er bevollmächtiget sey, in Gemeinschaft mit ihnenvon Frankreich für den Kaiser andre vorläufige Frie-densbedingnisse zu erhalten, damit derselbe auch an den !Friedenshandlungen zu Utrecht Antheil nehmen könnte.Die vorgeschlagenen seyen für den Kaiser von einer sol-chen Natur, daß er eher den Krieg allein wider Frank-reich fortsetzen, alHauf dieselben sich zu Friedenöhandlun-gen einlassen würde."
III. „Um England zu fernerer Fortsetzung desKriegs, darauf alle Anschlage zielten, zu bewegen, legteer den Ministern ein Verzeichniß von der Kriegsmachtdes Kaisers vor, welche in dem nächsten Feldzuge wi-der Frankreich Dienste thun sollte: mit der Zusage, daßdie Spanier, Italiener und Grauenbündner, welche inKatalonien und andern Provinzen stunden, sehr ver-mehrt werden sollten."
IV, »Er