> Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht. z l i
IV. „Er verlangte, der Entwurf zur Fortsetzung desKriegs in Spanien sollte während seines Aufenthalts inLondon, ohne Zuziehung der Republik, die schon seiteinigen Jahren keine Völker mehr in Spanien unter-hielte, von ihm und den Ministern festgesetzt werden,und daß er zu diesem Ende ganz besonders den Graf vonCorsanna mit nach London gebracht habe."
j V. „ Er behauptete, daß wenn England den Kriegwider Frankreich und vornehmlich in Spanien fortsetzenwollte, sein Herr Gewißheit habe, daß auch der Czarvon Rußland und der König von Dänemark dem großenBündniß beykretcn würden.«
VI. „Daß er bevollmächtiget sey, England Ver-sicherung zu geben, daß es zur Vergeltung eine aus-schließende Handelschaft mit Westindien, und gewisser-maßen auch mit Spanien selbst genießen sollte."
Auf alle diese Vorkrage und Memoriale bezeugteihm die Königinn, wie so schädlich es der gemeinen Sa-che der Bundsgenossen sey, wenn sie zu der Zeit, da manwirklich an dem Frieden arbeite, Eifersucht walten lies-sen, und zu Trennungen Ursachen gäben. — Ein Ge-schäfte von solcher Wichtigkeit erfodere nicht wenigerEintracht, als der Krieg selbst, der nur vermittelst desguten Einverständnisses zwischen allen Theilen so glück-lich geführet worden. — Die von Frankreich ange-tragenen Preliminarien sehe sie als allgemeine Vorschlä-ge für jeden der Bundsgenossen an. Da dieselben soviel enthalten, als was man mit Recht fodern dürfe, sokönne man sie für Vorschläge eine allgemeine Friedenö-handlung darauf zu gründen annehmen: es stehe aberbey den BundSgenoffen sich durch Eintracht noch vor-teilhaftere zu verschaffen.
Aber die Königinn beschwerte sich hinwiederum ge-gen den Prinz, daß der Kaiser sich so gar wenig für sich
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