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Sechste Abhandlung.
selbst, für sein persönliches, und fiu oaö Interesse seinesHauses angegriffen habe. Rechne dieser Prinz die Re-gimenter, welche in den Besatzungen der kombardie, inNeapolis und andern Festungen liegen, zu der Macht,welche im Felde wider Frankreich gebraucht werdensollte; so berechtige dieses die Königinn auch, die Völ-ker, welche die Besatzungen von Großbritannien, Ir-land und ihrer amerikanischen Pflanzstädte ausmachen,unter diejenigen zu zählen, welche wider FrankreichDienste leisten.
Der Staatssekretair Lord Bolingbroke aber sagte esdem Prinz rund heraus, der Kaiser allein wende sichalle Vortheile und Früchte des Kriegs zu: dennoch be-stehe eigentlich die Vermehrung seiner Kriegsmacht zueiner Zeit, da die Bundsgenoffen mit unersetzlichemAufwand einen für sie selbst fruchtlosen Krieg führen, innichts mehrern, als in einem einzigen Regiment Rcute-rey, welche er auf eigene Unkosten in seinen Staaten un-terhalte. —
Diese und andere unangenehme Wahrheiten, welcheer auch besonders von dem Lord Großschatzmeister hörenmußte, überzeugten ihn, daß die Zeit verschwunden sey,da England sich für das Hauö seines Herren, in welchemseit einem Jahr eine solche wichtige Veränderung vorge.fallen, ferner verbluten wolle, und daß es nunmehr an-statt der Aufforderung, den Krieg fortzusetzen, Gehör zugeben, die Umstände nutzen wolle, denselben mit Ehreund Vortheil zu endigen. Zugleich konnte sich derPrinz überzeugen, daß diejenige Parthey, welche dieFortsetzung des Kriegs wünschte, mit allen ihren Unter-nehmungen werde zu kurz kommen, indem alle Anschlä-ge derselben, die gegenwärtigen Minister zu stürzen, nichtallein fruchtlos gewesen, ja nicht einmal den Fall desHerzogs von Marlborough und die wider denselben vor-genommene Anklage haben hintertreiben mögen. Erselbst war Zeuge, daß der Herr Robert Walpole, einer
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