Sechste Abhandlung.
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über die beyden Staacspartheyen war: „die Whigs sey-en so wenig wahre Freunde des Kaisers und des HausesHanover, als die Tories; beyde seyen Feinde des könig-lichen Regiments, und wünschten sich eine republikani-sche Verfassung. — Freylich hatte der Prinz auch anKundschaftern der Staatsgeheimnisse seiner Gegner kei-nen Mangel. Von London aus berichtete er an denGraf Sinzendorf, und den Staatöpensionair in demHaag, er habe zuverläßig erfahren, daß gleich nach Er-öfnung des Feldzugö ein Waffenstillstand zwischen denfranzösischen und englischen Kriegsvölkern werde bekanntgemacht werden; daß Frankreich an England etliche festeStädte gleichsam zur Bürgschaft desselben abgeben wer-de." Schon war auch der Schluß gefaßt, man solltealles mögliche daran setzen, die von England besoldetenfremden Kriegsvölker gegen die aus England ergehendeKriegSvölker gegen die aus England ergehende Befehle
zur
„wandten alle Kunstgriffe an, die Königinn in Furcht„zusetzen, ihre Minister anzuschwärzen, unter dem„Volk eine gefährliche Gährung zu erhallen, ihren Rä-„khcn entgegen zu arbeiten, und ihre Anschlage aus-zubreiten. Die Minister sahen ihre gegenwärtige ge-fährliche Lage wohl ein. Sie sahen, daß der Köni-ginn Gesundheit täglich abnahm, und daß ihr Nach,„folger es mit der entgegengesetzten Parthey hielt.„Gieng die Königinn mit Tode ab, so hatten sie ge,„gen den Gehorsam für ihre Befehle nichts als Ver-folgung und Schade» zu erwarten. Es blieb ihnen atso„nichts anders übrig, als entweder ihre gegenwarti«„gen Bedienungen nieder zu legen, oder das Ende„des Friedens zu beschleunigen, dessen Vortheile die„besten Bewegungsgründe seyn würden, das Volk auf„ihre Seite zu ziehen. Der Friede ward daher bc-„schleuniget, und diese Beschleunigung verursachte ei-nigermaßen, daß die Minister von ihren Federun-gen etwas nachließen, und nicht so sehr auf Be-„dingnisscn und Vortheilen bestunden, die sie zu fo-rdern berechtiget waren."