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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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343
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Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht. 34z

Werde der König die Federungen bewilligen, so seydie Königinn geneigt, unter diesen zweyen Bedingnisseneinen Waffenstillstand für zwey Monat einzugehen. Daserste war, „daß während der Stillstandszeit das Ver-Zichtsgeschäfte des Königs Philipp auf die französische,und hinwiederum der französischen Prinzen vom Geblütauf die spanische Krone, gänzlich, pünktlich und auf diefeyerlichste Weise zur Richtigkeit gebracht werde." DasZweyte, „ daß der König seine Besatzung aus Dünkir-chen herausziehen, und diese Festung den britannischenKriegövölkern an eben dem Tage, wenn der Stillstandbekannt gemacht werde, übergeben werden solle. DieseVölker sollen so lang darin» verbleiben, bis die Gene-ralstaaten dem König einen anständigen Ersatz für dieZerstöruug der Festungswerke, und die Unnühmachungdes Hafens von Dünkirchen würden überantwortethaben.

So angenehm glänzend nun der Stillstand, derVorläufer des so sehr benöthigten Friedens, und derZuverlaßigste Beweis, daß das große Bündniß gegenFrankreich seine Endschast erreicht habe, dem Hof zuVersailles einleuchtete; so stutzte man doch nicht wenigüber die Fodcrung, Dünkirchen, ehe der wirklicheFriede geschlossen, England zu übergeben. Auch dieDauer des Stillstands sahe man für allzu kurz an, in-dem derselbe denjenigen von den Bundsgenossen, welcheNoch immer gegen den Frieden Abneigung bezeugten,Hofnung verschaffe, die Friedensversammlung noch vorden, Ende des Feldzngs aufheben zu können. — DieFoderungcn in dem nördlichen Amerika wurden zumTheil gänzlich, zum Theil nur mit weniger AbänderungZugestanden. So wurde auch wegen des Handlungs-Vertrags leicht genügsame Versicherung ertheilt; weilaber tie Berichtigung desselben mehrere Zeit erheischt,als die gegenwärtigen Umstände gestatteten, so wollteMan dies Geschäfte durch besondere Bevollmächtigte

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