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Sechste Abhandlung.
als das äußerste von dem, was diese Krone vorschlüge-um einen Friedensvergleich zu entwerfen: — daß dieBedingilijse gewiß besser gewesen seyn würden, wenndie Hinten dj^lich geachtet hatten, Hand in Handmit seiner Königinn zu gehen, wozu sie dieselben auch sooft eingeladen hakte: — daß nur der Mangel eines gu-ten Verständnisses unter den Bundsgenossen den Fran-zosen Muth eingeflößt, so fest und so lang auszuhal-ten: — daß die Königinn den Staaten alle guteDienste, die in ihrem Vermögen waren, leisten wollte,wenn solche es für ihren Vortheil achteten, gegen diesel-be gefällig zu werden, und daß sie dann nicht zweifeltefür dieselben so wohl in Absicht auf die Handlung alsauf die Barriere billige Genugthuung zu erhalten. °)
Selbst die Generalstaaten fiengen bald nachher an,es einzusehen, daß der Bischofs ihnen nichts anders alsWahrheiten vorgehalten, obgleich dieselben aus seinemMunde nicht besser als empfindliche Verweise waren.Die Umstände, die ihnen bis dahin so sehr zuwider ge-wesen, drangen sie endlich ein Betragen anzunehmen,welches mit der wahren Staatsklugheit in keinem Wi-derspruch stund. — Auch die Gesandten der übrigenVundsgenoffen bezeigten sich über den Inhalt der kö-niglichen Anrede und über die geringen Vortheile, wel-che nach ihrem Urtheil ihren Herren zustießen sollten,ganz mißvergnügt. — Niemand zog es in Betrach-tung, wie so sehr anders die Umstände nun, in Verglei-chung mir den Umständen zur Zeit der Unterhandlungenin dem »Zerag und zu Gei truydenbcrg, gewordensenen! daß mir dazumal ein Zeitpunkt gewesen, daFrankreich allen und jeden Foderungen der Bundsge-nossen zu willfahren eingewilliget, ja gar geneigt ge-wesen, Genugthuung für Begebenheiten zu leisten, wel«
-») Swift Th. VI. S. 25z.