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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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369
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Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht. z6-

derer, denen das KriegSglück günstig ist, dengesetzge-benden Ton eines verachteten und beleidigten Siegers,die Erschwerung der Fricdenöbedingnisse, und auch seineigenes Betragen gegen England, und daß daher we-nige Unterstützung zu erwarten sey, — in der schrecken-desten Lebhaftigkeit vor. — Hatte gleich die Nieder,läge nur einen Theil des Heers der Bundsgenoffen ge-troffen, so war doch der Sieg entscheidend, wenigstensin Absicht auf die Kriegsunternehmungen, auf den Frie-den selbst und auf dessen Bedingnisse, zu welchen sich dieRepublik, als dem einzigen Rettungömittel, entschließenmußte. Schwerlich hat seit langer Zeit ein Feldherrden erfochtenen Sieg und die Mutlosigkeit der Geschla-genen klüger und schneller genutzt, als der Marschall vonDillars den Sieg bey Denain. Alle Vorrathshau-ser in Marchienes, welche zu der Belagerung vonEandrecy angelegt worden, gierigen verloren. DieFestringen Douay, (Quesnoi und Bouchain wur-den erobert, die Besatzungen derselben zu Gefangnengemacht, dieBelagerung von Landrecy aufgehoben. —Dem Feinde stund nunmehr der Eingang zu dem Ge.biet der Republik offen, da hingegen, wenn Landrecphätte mögen erobert werden, die Bundsgenoffen einenungehinderten Weg, in die Pikardie und Champagneeinzudringen, vor sich gehabt hätten. So mußte alleHvfnung verschwinden, die Oberhand nochmals zu er.halten, Frankreich Gesetze vorzuschreiben, und Englandin die äußerste Verlegenheit zu versetzen. Wäre dasGegentheil geschehen, so würde die Republik sich näherMit dem Kaiser vereinbaret, und also das Elend desKriegs noch länger sortgedaurt haben.

Frankreich wußte sich dazumal nicht nur jeden gült-igen Umstand zu Nutze zu machen, es war so gar be-acht, jeden so weit zu treiben, als nur immer möglichseyn möchte. — Der Marquis von Torcy spartekeine Vorstellungen um England auf das äußerste gegen

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