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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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Sechste Abhandlung.

dem Prätendent der Weg, den englischen Thron zubesteigen, wäre gebahnet worden. Die strengsten, dierachgierigsten Nachforschungen eines offenbaren Feindeskonnten weder den Lord, noch die Minister der mindestenTreulosigkeit in diesem Fall gegen ihr Vaterland ver-dächtig machen. Zwischen beyden Kronen waren unge-achtet des Stillstands, noch nicht alle Friedensartikel inRichtigkeit gebracht. Ueber das sollte auch noch stärker,als es in den allgemeinen Prcliminarien geschehen war,für den Glanz und den Vortheil des Hauses Snvoyengesorgek werden. Man erinnere sich, daß die Königinn inihrer Anrede an ihr Parlament wegen Sicilien bemerket,es sty noch nicht entschieden, welcher Macht dieses König-reich überlasten werden solle? Selbst Frankreich wurdeüber diesen Punkt, welchem Prinz die Königinn solchesbestimmt habe, in der Unwissenheit gelassen.

Das Wesentlichste der Vollmachten des LordSbezog sich auf dieses: „Alles dasjenige zu schließen,was nothwendig wäre den Friedensvergleich auf einensolchen Fuß zn sehen, daß er baldigst zu einem glück-lichen Ende könnte gebracht werden. Ferner, einen«llgemeinen Waffenstillstand zwischen Großbritannien,Frankreich und Spanien auf vier Monate, oder bis zudem Friedensschlüsse abzureden, aber unter den aus-drücklichen Bediugnissen, daß während desselben dergroße Artikel, die Vereinigung beyder Kronen zu ver-hüten, zur vollkommensten und genauesten Richtigkeitgebracht; daß auch den Foderungen wegen Savoncngänzlich entsprochen würde. — Alle zweifelhafte Arti-kel, welche sich auf hie Vortheile Großbritanniens bezo-gen , sollten erläutert werden. — Dann das wirklicheUltimatum zu einem allgemeinen Friedcnöentwurf vonFrankreich zu vernehmen; -— endlich, dieser Machtalle Hosnung zu zernichten, daß jemals die Königinndahin könne gebracht werden, ihre Verbündeten zu einen!^chtheiligen Frieden zu nöthigen, weil sie sich fest