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Vor: dem Münzregal.
durch Eommercien und Gewerbe so viel immer mög-lich wieder in das Land zurück geschaffet werden; sofließen sie durch die Contribueionen und Abgaben wie-der in die (lasse des Regenten; indem sich die Unter-thauen wohl hüten werden, alte gute Landesmünzenoder auswärtige grobe Münzsorten, die ihren wah-ren innerlichen Gehalt haben, in die (lasse des Re-genten zu zahlen, so lange dergleichen geringhaltigeM ünzsorten des Landesherrn genugsam im Lande roul-liren. Folglich besitzt der Landesherr nur einen ein.gebildeten Schatz; und wenn er Zahlungen an Aus-länder zu thun hak, die sich in tausenderlei, Fällen er-eignen, so hat er nicht mehr, als der wahre Werthdes in seinen schlechten Münzen befindlichen Geldesund Silbers auSträgk. Ja! da bey schlechtenLan-d esniünzen auch der Preiß aller Dinge im Lande vielh öher steiget: so empfindet auch dieses der Regent inallem keinem Aufwande. Folglich hat er seine jährli-chenEmkünfte um so viel verringert, als erdieMarkgeringhaltiger hat ausmünzen lassen. Das ist einjährlich wiederholter Schade; und er hatnur einmaleinen scheirba-en Vortheil genossen. Der Schadefallt also wirklich auf ihn, und die Kosten der AuS-münzung sind ganz vergeblich gewesen. Er hatdurch dieses Geschaffte nichts weiter gethan, als daßer einigengewmnsüchtigenLeute» die fürihn in frem-den Landen die Aufkausung des Silbers und Einwech-selung guter Münzsorten besorget haben, und dem En-kreprenneur, von welchem der schöne Anschlag zu die-sen verderblichen Einkünften herrühret, Gelegenheitgegeben hat, ihre eigennützigen Absichten zu erreichen.Dabey aber hat er nicht nur selbst vergebliche Kostenaufgewendet, sondern auch sei» Land und die Commer-cien treibenden Unterthanen in großen Schaden ge-stürzek, dem Aufnehmen der Eommercien selbst aberei», a''oßesNachtheil ruaezogen. Folglich sieht manLümcraavrssenich. U T offen-