zzo Von den Ausgaben
nicht unbillig verfahren will. Man pfleget sie zwargemeiniglich bey vorfallenden Erledigungen in renk-liche Stellen bey den auf dem Fuße stehenden Regi-mentern einrücken zu lassen. Allein, alsdann >>. inlanger Zeit für alle OsficierS kcin Arancemem zu hof-fen , worüber viele brave Leute verdrisslich werdenund ihr Glück in andern Diensten suchen, die demStaarc vonreffliche Dicn'r« harten leisten können.Es ist also die hier vorgeschlagene Art in allem Be-trachte ungleich rarhsamer.
§. 4 - 8 .
Der ordentliche Wir müssen zuerst den ordentlichen Aufwand be«fim^AbthMun" trachten. Wenn wir die Natur und Beschaffenheit«encinMhcilcn. desKriegeswesenö und denUnterschied unter den darzugehörigen Ausgaben vor Augen haben, verwirklich inden meisten Staaten statt findet: so müssen wir vondiesem ordentlichen Alifwanve fünf Hauptabtheilun.gen machen. Diese sind l. derAufwand für das Krie-gesheer selbst, U. die Ausgaben für die Artillerie unddas geflammte Feldzeugwesen, Hl. die zu dem General-KriegeScommiffariat und allen darunter gehörigenAnstalten erforderlichen Kosten, !V. derAufwand fürdie Festungen des Sraats, V. die Unterhaltung der zudem Kriegeswesen gehörigenCollegiorum und andererzu dessen Ausnahme gereichenden Anstalten. Wir wöl-kn nun eine jede von diesenfünfLbtheilungen beson-ders abhandeln.
§. 429.
k DerAufwand Was nun die erste Abtheilung dieser Ausgaben oderst!bss ^Wc>Lc!°n den Aufwand für das Kriegesheer selbst anbetrifft: soSiegiment z u muß man zuförderst wissen, wie viel denn für eine ge.
unterhalten tv- Summe Soldaten werden köm.en.
Gemeiniglich rechnet man einRegimenk durch Bai schund Bogen, und Fußvolk undReuteren gegen einan-der, jährlich auf eine Tonne Goldes. Die Regimen-ter können aber alsdann schon stark seyn, und bey dem
Fuß-