für den Mlilair - Etat. zzi
FußvolkedreyBatallionen,beyderReuttreyabervierSchwadronen enthalten. Nach einergenauem Rech.nung aber kosten tausend Mann Fußvolk fünfzig tau.send Thaler, tausend Mann Reuterey aber hunderttausend Thaler jährlich zu unterhalten. Wenn mannun die Proportion annimmt, die gemeinialich bey denwohleingerichtesten Krieg.'öheeren statt findet, daß dieReuterey an Eüraßirern, Dragonern und Husaren einDrittel von derArmeeausmachet, wenn das Fußvolkzwey Drittel betragt: so können für zwo M-ll>onenThaler dreyßig tausend Mann unterhalten werden,nämlich zwanzig tausend Mann Fußvolk und zehrntausend Mann Reuterey. Eö versteht sich dieses alleinan Regimentern,und der General-Staab ist hierunternicht mit begriffen. Wenn man keine überflüssigenGenerals unterhält*): so erfordert derGeneral-Staabauf dreyßig tausend Mann, jährlich zwo Tonnen Gol«des. Wollen wir nun das einmal angenommene Bey.spiel, nach welchem wir sechs Millionen zu dem ordent-lichenAufwande deöKriegeöheereS verwenden können,weiter fortführen: so werden zur Unterhaltung desKriegeöheeres selbst vier und eine halbeMillion aus.gestehet, und folglich dafür beständig sechzig tausendMann, die Generalität mit einbegriffen, unterhal-ten werden können.
Man hat in verschiedenen Staaten eine ganz außer-ordentliche und IN der That recht unndthige MengeGenerals, davon öfters nicht der zehnte Theil zumDienste erfordert wird. Dieses machn nicht alleinin dem Militair-Etat vielen entbehrlichen Aufwand,sondern es werden alsdann allerley Intriguen undCabalen gespielet, daß einer vor dem andern zumDienste gezogen werden will. An sich selbst werdenauf ein Kriegevheer von etliche zwanzig tausendMann, als mit welchen man etwan agiren kaun,wenn die Armee aus dreyßig tausend Mann besteht;indem die übrigen zu Guarnisons nöthig sind, nichtmehr erfordert, als ein General-Zeldmarschall,L l 2 zween