5Z2 Von den Ausgaben
zween Generals, vier General-Lieutenants, und achtGeneral-Majors, benebst einem General-Fcldzcng-messter, einigen Cennal-Majors bey der Artillerieund Ingenieurs und dem General-Luamclmeister.Allein, man kann freylich die Unterhaltung der Ge-nerals nicht auf diese geringe Anzahl einschränken,indem die Gouverneurs uns Commenoau.en in denFestungen gleichfalls Generals sind, auch zuweilenGenerals zu Eesanvtschafum und im Kricgesrathegebrauchet werden; wie denn auch öfters verschie-dene darunter sind, die wegen Alter und Leibes-schwachheit im Felde nicht dienen können, denenman aber doch zur Belohnung für ihre Verdiensteihren vollen Gehalt lassen muß. Unterdessen ist esgewiß, daß ungeachtet aller dieser Umstände, aufdreyßig tausend Mann nicht mehr, als höchstenszween General-Feldmarschalle, vier Generals, achtGeneral-Lieutenants und sechzehn, General-Ma-jors erfordert werden; den General-Feldzeugmci-sicr, einige General-Lieutenants oder General-Ma-jors bey der Artillerie und den Ingenieurs, wie auchden Gcneral-O.uartiermeister und seinen Lieutenantungcnchnet. Höchstens könnte man bey den Gene-rals und Gencral-Lieutenanrs noch etliche mehr zu-lassen , weil das Alter in diesen -stellen öfters diemeisten zu dienen unfähig machet.
§. 4Z°.
Dieser Aufwand Jedoch dieser Aufwand für das Kriegesheer selbst
hecr^ist^in begreift noch verschiedene andere Arten von Ausgabenschiedme Lapi-unter sich, die besonders betrachtet werden müssen,tcl zu theilen. f,„tz aber- h^r zu erwägen -a) die Anwerbung oder
Stellung, b) die Verpflegung an Geld, Brodt undFourage, oder an Portionen und Rationen, c) dieAnschaffung der Leibes- und Bey-Montur, 6) dieVersorgung der Invaliden, und e) die BestreitungderArztney oder der Feldapotheke. Man setzet näm-lich für einen jeden Mann gemeiniglich den drittenTheil mehr aus, als er monatlich baar empfängt,z. E. der ganze Unterhalt für einen Mousquetier ist
monat-