für den Mlit air - Etat. 547
behrlich waren, wenn sie ih re Geschaffte mit Fleiß undL rdnung führen wollten. Ich habe diese Art von Ge-schafften selbst einstmals auf eine kurze Zeit verwaltet.
Es wurde ein Commaudo in eine von der Armee etwasentfernte Gegend geschicket. Das Land mußte Liefe-rungen au Portionen und Rationen thun. Ich nahmdieselben in Empfang, steilere Quittungen darüber aus,und führete Rechnungen davon. Es wurde den Re-gimentern alles wieder einzeln zugetheilet und zuge-messen; und zwblfRegimenter wurden aus dieser Artvon Magazine 14 Tage unterhalten. Dennoch warenes nur unserer zween, die alles dieses verrichteten;und wir haben noch Zeit gcbabt, uns des Abends demVergnügen und den Gesellschaften zu widmen. Dahingegen habe ich öfters bey nicht so starken Magazi-nenzehenund zwdlfProviantbediemewahrgmommen.
§. 44Z.
Da es der Endzweck eines Kriegesheeres erfordert, Die Kostendasselbe allezeit im mobilen Stande zu erhalt? (§. 426), Stande der Ar"damit es den Augenblick aus die erste Ordre den mee.
Marsch dahin antreten kann, wo es zueVerthechigungund Wohlfahrt des Staatö nöthig ist; foqehörendieAnstalten zu diesem mobilen Stande gleichfalls unterdieAusgabendesCommissariats. Mit den Proviant-wagen, Gezelten, Handmühlen und dem sämmtlichenFeldgeräthe, findet die Sache gar keineSchwierigkeit,
Alles dieses kann beständig in solchem Stande erhal-ten werden, daß es stündlich parat ist. Die einzigeSchwierigkeit ist, wie man die zu den Proviant- undZelt-Wagen, sowohl als zu demArtilleriewesen erfor-derlichenZugpferde, sogleich bey der Hand haben soll.
Denn solche im Fall der Noth von den Unterthanendurch Vorspann führen zu lassen, würde denselbennicht allein vieleBeschwerde verursachen, sondern dieletzten Vorspannpferde, wenn der Marsch in FeindesLand gienge, würden so gar auf lange Zeit mitgehenmüssen, weil öfters in Feindes Lande alles flüchtet.
Mm 2 Wenn