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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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i Erſte Unterredung. 3

ter geln wornach ſich die Menſchen unterei⸗ 5

mit Ander richten muͤßen? demnach muß man 755770

rde. dieſe Regeln in der Urſache und in der Ab⸗ der Ge-

aus 5 ſuchen, welche die Menſchen in Ge, ſellſchaft.

bel fellchafft bringet. Mun aber iſt nichts

ar, was ſie in eine Geſellſchafft zu treten ber-

ät⸗. haͤtte, als ihre Beduͤrfniße, und

da,„ e Uberlegungen der Geſetzgeber. Dem-

ar- i muß man die Gerechtſame und diefllchten der Geſellſchafft nicht weiter

te- aus daͤhnen als es der Eigennutz leiden

ſte, will. Aus dieſer Quelle entſpringet die

de. ſchmeichelnde Sitten⸗Lehre des Epicutus,

bey keelcher unſere Pflichten nach dem voll-

10% ommenen Vergnuͤgen aller unſerer See-

te⸗ dle Fräfften abmißet. Daher kommen

ger e lächerlichen Grund⸗Saͤtze des Hobbes

au, 1 Machiavells, welche nichts vor billich

icht fich tugendhafft halten, als was dem Ge-

es etzgeber gefaͤllet. Denn, ſagen ſie, da er

hon as Haupt der Geſellſchafft iſt, und ver-

ine moge ſelnes Amtes am beſten wiſſen kan,e wee dem ganzen Coͤrper noͤthig thut, ſoa rechnen Wille zur Richtſchnur der Ge-5e de gkeit, ja auch der Glaubens⸗ Lehre,el⸗ Deer man folgen muß. Die neuern

nichſten, weiche von den alten Epleurernn⸗ nicht weit abgehen, halten den Menſchennd und gaͤber als ein ſedwedes anderes Thier,Eigenſchcben nicht, daß er eine beſondereie chafft habe, die ihn von ſeinen

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