eryre Unterredung. 29
puren iſt es eben ſo wohl wuͤrklich Der khe-
behanden, und wiewohl es von einem ge-ringern Grade der Bosheit herruͤhret, ſoeher es doch vieleicht ſchadlſchere Folgennach ſich, als jener. Ob ihm würklich al-ſo ſey, das wollen wir jetz unterſuchen.Der Ehebruch iſt zwar eine Verelni-gung zweher verderbten Herzen voll Un-ken, dgkel, zweyer nlederträcheigen See-den dle einander verabſcheuen ſolten, in-em zwey Splsbuben einander deſtoweni-der gutes zutrauen, je genauer ſie einanderkennen. Der Ehebruch kan denen darausGleugten Kindern ungemein viel ſchaden;le duͤrfen von einer Frau, die ſie nichtohne Unruhe oder ohne Vorwurff ihrerehangenen Untreue anſehen kan keinemuͤtterliche Liebe erwarten; noch wenigerdine genaue Aufſicht uber ihre Auffuͤhrung,da ſie ſelbſt keine Auffuͤhrung mehr hat,ad an der Tugend keine Lust findet.och, d groß als dieſe Unordnungen find,fo wenig leidet die Gefellſchafft aͤuſſerlichblckunter, im Falle das Übel verſchwiegenvnd el, Die Kinder paben doch zu leben,einer denleſſen nichts deſtoweniger eine Artflacht zändigenAuferziehung. Ader mit dersonen u Verelnigung weper ledigen Per-
ſtand.
is me ganz andere Bewandniß. Hurereg
en beſtle lind denn eigentlich die Lockun, ſchadet
gen beſtim et, welche die Manns⸗Perſon Staateaureigen? Zu welchem Endzwecke iſt das
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