158 Schau⸗ Platz der Natur.chen, ſchon von weitem vorbereitet wird/
Erzie, und wobey er ſeine elgene recht ſchreibenhung der lernet. Dieſes iſt vorjetzo alles, was erSohne. noͤthig hat von der Grammatik zu wiſſen ·
Noch eine andere zu den Wiſſenſchaff-ten dienliche Anſtalt, wozu das Drucker-Schraͤnkgen Gelegenheit giebet, iſt dieSammlung der meiſten lateiniſchen undteutſchen Nenn⸗Woͤrter von allen Sa-chen die im gemeinen Leben vorkommen/und in die Sinne fallen. Lernet man dieWoͤrter aus einem Buche auswendig, oiſt es eine verdrießliche Sache, welche ei-nen ſchlechten Eindruck machet, und daherbald wieder aus dem Gedaͤchtniſſe faͤllet.Dieſem vorzukommen, leget man in einFach des Schraͤnkgens, die zahmen Thie-
re, in ein anderes die wilden, in das folgen
de die Voͤgel, und ſo weiter, das Ungezie-fer oder die Fiſche in die ubrigen, das Kindmerket wo jedwedes anzutreffen ſey/ es druͤ-cket ſie alle nach der Reihe, ſowohl auf ſel-nem Tiſche, als in ſeinen Kopf, und ſchi-cket ſie hernach in guter Ordnung wiederin ihre Wohnungen zuruͤcke. Es wird ih-re Nahmen im lateiniſchen, teutſchen, ſran-zoͤſiſchen, oder in welcher Sprache manwill, merken. Man verlange hernach, denWallfiſch, das Cameel, den Hirſchen, volihm, ſo wird es die dabey befindliche latel-niſche Nahmen ſagen, zumahl wenn 155