i Sechſte Unterredung. 177
als unſere Gutthaͤter anſehen: und gleich⸗ Derwie wir nicht einen Augenblick ohne ſie koͤn⸗ 9 8nen zu rechte kommen, alſo muß im Ge⸗ Gesgentheile, unſere Erkenntlichkeit und unſe-re Gegenbemuͤhungen, eben ſo lange waͤh-ren, als unſer Leben.
Nobinſon Cruſde welcher beſage ſeinerentweder wahren oder wenigſtens dochhoch wahrscheinlichen Geſichte, wieder ſei-nen Willen einſam leben muſte, hielte ſichn ſeiner Insel um keiner andern Urſacheen vor ungluͤcklich, als weil er nie-mand darinn fande, der ihm haͤtte helffen,und dem er ſeinen Gegenbeyſtand haͤtte lei-ſten koͤnnen. Er war ſo gluͤcklich, daß ereiniges Gewehr,, Pulver und Bley, eineSaͤge, Aexte und andere Werkzeuge ausdem zerſcheiterten Schiffe rettete. Da ernun die Geſellſchafft miſſen muſte,, ſo be-dienete er ſich wenigstens ihrer nuͤzlichſtenrſindungen, er ſuchte ſo viel moglich das-zeige nachzuahmen was man in selbiger
ornimmet,„ und dadurch erhielte er ſein
eden. Seine ganze Geſchichte iſt ein Ge-webe von Beyſpielen, welche uns lehren,daß der Menſch ſeines Gleichen nichts ent-cathen konne, folglich ihnen die Gegenver-geleung schuldig ſey.
wolen fh aber dieſes ſo gar ig 9275en würd n was ein Menſchenfeind a
f ruͤſtung1 Tb. wenn er in* Ent ber