240 Schau⸗Plaz der Tatur.
Die Aus- unſers Pachters berelt, alle Kraͤffte zu ul545 ſerm Vortheile anzuwenden. Nacheier langwuͤhrigen und wichtigen Dienſſer,
telns
Urſache
kennen wir ſie nicht einmahl. Alle ih!Muͤhe erwirdet ihnen weder Freunde noBeſchuͤtzer. Offt muͤſſen ſie viele Tac,ja ganze Wochen kuͤmmerlich leben, ohnVerdlenſt und ohne Lebens⸗Mittel.& fſind ihres Auskommens niemahlen langals auf 24. Stunden verſichert, und weſie nicht wiſſen, wo ſie morgen etwas hernehmen ſollen, ſo eſſen ſie ihr Brod allzeit in Kummer und Sorgen.
Weil ſie niemahls nahe zu uns kommenſo haben wir von der Beſchaffenhelt hmuͤheſeeligen Lebens keinen rechten Bigriff; wir begnuͤgen uns daran, daß w.den Stadt⸗Armen eines und das andermittheilen; was die Armen auf dem Lalbetrifft, ſo gedenken wir, ſie giengen unnichts an, und uͤber dieſes ſtehe es nicht 10unſerm Vermögen ihnen zu helffen.
Indem auf dleſe Weiſe unſer Almoſſ
muh auf in in der Stadt blelbet, begehen wir 0
dem Lan-de.
zwepfaches Verſehen: Erſtlch brechen wndie Pflcht, welche uns als Eigenthümeder Land⸗Guͤter oblieget, und uns befiehdie Arme des Ortes wo unſere Gl,ſind, zu ernaͤhren; Zweytens locken wit 0lerley Geſindel in die Stadt, das nic,hinein gehöre, und in lanter Müfiggcp n