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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Achte Unterredung. 297————

Se, Sollͤſte. Nur dle chriſtliche dehre war im Das Ge-dien“ Stande, vor ſich ganz alleine und ohne den ſinde-FJLuſſerlichen Zwang der Straf⸗Geſetze dasige Leben und die Unterhaltung eines Leibeige-vic?) den in eden ſo groſſe Sicherheit zu ſetzen,rich⸗ fuß eines Freygebohrnen. Ste ſchuͤtzteen

den Lelb nicht weniger vor Unrecht undden Gewale, als ſein Leben. Es läſſet ſichmitn Ern

önde der Wahrheit behaupken, dasu* kiſtenthum habe die Leibeigenſchafft auf-behoben. Zwar hat das Evangelium nicht„e dich auf eſamahl aue Ketten zerbrochen,0 Wann, weil es mit den Geſchaͤfften dieſerel te elt nichts zu thun hatte: Aber es ſtiffte-ſter denenjenigen, die es bey ſeinenſell el mahlen an eine gemeinſchafftliche Ta-0 9 ſetzete, und die es als Kinder eines eini-Bell gen Jaters, und als Miterben einer eini-aa I Lrbſchaßft anſahe, Friede, Auftichtgt und Liebe, und es ſetzete ſie, mit einem15 bete, beynahe allenthalben, in eine gaͤnz-die cr Freyhelt. Demnach fuͤhrete diewolliche Sanfftmuth ein Werk aus,„fen Au ſſch die geſitteſten und vernünffig-500, ind Doͤlker nicht wagen durfften; Sie10 Wert die Harte der Leibeigenſchafft!de, die eder die Wildheit einiger Voͤlker, nochdig geiſdeb einigen andern eingewurzelte Be-4% dete eines unumſchränkten Rechtes uber5 des Reiegs⸗Gefangene, konten dem Geiſte1% ſt Urhebers aller Gluͤckſeeligkeit wleder-a beben. 4 Nicht

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