DieLebens- weiſſe Bier, weil es nicht ſtark ſiedet zwe,Mittel, angenehmer und fluͤchtiger als das braun, echt
338 Schau⸗Platz der Natur.Um een dleſer Irſache wien it a deU
es hält ſich aber nicht gut, wenn man mam liebſten traͤnke/ naͤhmlich im Somme bedIndem die Hitze zu ſolcher Zeit biß in 1 deb,Keller und Faͤſſer dringet, verurſachel 0 öein Wallen in dem Biere, wodurch ei dalflͤchtige vom Hopfen, worinn ſeine Gu, dlbeſtehet, weggeſaget wird. Das coc deaBier hat dieſes fluͤchtige Weſen nicht 0.groſſer Menge bey ſich, well es lange 0 1den muß, es mildert aber ſeine Bikterl, Ndurch das naͤhrende Weſen, welches 6 wisaus dem Malze in ſich nimmet: daher ſudes dienlich vor Leute die viel arbeiten, 10.haͤlt ſich im Sommer beſſer als das we 1Wie offt bekommen wir etwas ſchleng etes aus der Apothecke, weil man di 90nicht weis, wenn die beſte Krafft wech,dünſten anfaͤnget? Es geſchlehet dieſeh n, fſto leichter weil die Arbeit gar offt, ente, 8der von Geſellen die ſich wenig darum 10 1kuͤmmern, oder von einem Herrn der nah, 0bloſſer Gewohnheit verfaͤhret, untere 90 8men wird. Daherso koͤnnen nicht nur bguten gewuͤrzartigen Eigenſchafften eg 00Krautes verjaget und verdorben; ſondg 14noch dazu ihme andere hoͤchſt ſchaͤdlichelgeben, und es in Gifft verkehret werden