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1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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19
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Die Leinwand kann sich nicht auf den Rock als Werth oder incar-nirte menschliche Arbeit beziehn, ohne sich auf Schneider-arbeit als die unmittelbare Verwirklichungsform mensch-licher Arbeit zu beziehen. Was jedoch die Leinwand am Gebrauchs-werth Rock interessirt, ist weder seine wollne Behäbigkeit, noch sein zu-geknöpftes Wesen, noch irgend eine andre nützliche Qualität, die ihn zumGebrauchswerth stempelt. Er dient ihr nur dazu, ihre Werthgegenständ-lichkeit im Unterschied von ihrer steifleinenen Gebrauchsgegenständlichkeitdarzustellen. Sie hätte denselben Zweck erreicht, wenn sie ihren Werthin Assa Fötida oder Poudrette oder Stiefelwichse ausgedrückt. DieSchneiderarbeit gilt ihr daher ebenfalls nicht, sofern sie zweckmäs-sig produktive Thätigkeit, nützliche Arbeit, sondern nur sofern sie alsbestimmte Arbeit Verwirklichungsform, Vergegenständ-lich u n g s w e i s e menschlicher Arbeit überhaupt ist. Drücktedie Leinwand ihren Werth statt im Rock in Stiefelwichse aus, so gälte ihrauch statt Schneidern Wichsen als d i e unmittelbare Verwirklichungsformabstrakter menschlicher Arbeit 19 ’). Erscheinungsform des Werths oderAequivalent wird ein Gebrauchswerth oder Waarenkörper also nur da-durch, dass sich eine andere Waare auf die in ihm enthaltne konkrete,nützliche Arbeitsart als die unmittelbare Verwirklichungsform abstraktermenschlicher Arbeit bezieht.

Wir stehn hier bei dem Springpunkt aller Schwierigkeiten, welchedas Verständnis der Werth form hindern. Es ist relativ leicht, den'Verth der Waare von ihrem Gebrauchswerth zu unterscheiden, oder dieden Gebrauchswerth formende Arbeit von derselben Arbeit, so weit siebloss als Verausgabung menschlicher Arbeitskraft im Waarenwerth berech-net wird. Betrachtet man Waare oder Arbeit in der einen Form, sonicht in der andern und vice versa. Diese abstrakten Gegensätze fallenv on selbst auseinander und sind daher leicht auseinander zu halten. An-

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'bizu eines äusseren Materials oder Stoffs bedarf, seiner oignen Thätigkeit gemäss'lazu fort, sich zu objektiviren.“ Hegel , „Logik“ p. 367 in der „Encyklo-

I * 1 adi o : Ers t e r T li e i 1. Berlin 1 840.“

'“) Sofern man nämlich populär die Bereitung dor Wichse selbst Wichsenbeisst.