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1 (1867) Der Produktionsprocess des Kapitals / Karl Marx ; herausgegeben von Friedrich Engels
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■erhält, erscheint ihm daher nothwendig als Wechsel im Werth oder Pi' el9dieser 12 Arbeitsstunden. Dieser Umstand verleitete umgekehrt Ad» 111Smith, der den Arbeitstag als eine constaute Grösse behandelt 29 )>zur Behauptung, der Werth d c r A r b e i t sei c o n s t a n t, obgleichder Werth der Lebensmittel wechsle und derselbe Arbeitstag sich daher >"mehr oder weniger Geld für den Arbeiter darstelle.

Nehmen wir andrerseits den Kapitalisten, so will er zwar möglichviel Arbeit für möglichst wenig Geld erhalten. Praktisch interessirt d' 11daher nur die Differenz zwischen dem Preis der Arbeitskraft und de ßlWerth, den ihre Funktion schafft. Aber er sucht a 11 e Waare möglichwohlfeil zu kaufen und erklärt sich überall seinen Profit aus der einfach 01Prellerei, dem Verkauf über dem Werth. Er kommt daher nicht z" 1Einsicht, dass wenn so ein Ding wie Werth der Arbeit wirkfi^ 1existirte, und er diesen Werth wirklich zahlte, kein Kapital existiren, sc 1 "Geld sich nicht in Kapital verwandeln würde.

Es kommt hinzu, dass die wirkliche Bewegung des A 1beitslohns Phänomene zeigt, die zu beweisen scheinen, dass nicht d elWerth der Arbeitskraft, sondern der Werth ihrer Funktion,Arbeit selbst, bezahlt wird. Diese Phänomene können wir auf zvV ^grosse Klassen zurückführen. Erstens: Wechsel des Arbeitslohns nl|twechselnder Länge des Arbeitstags. Man könnte eben so wohl schlies^ 11 ’dass nicht der Werth der Maschine, sondern der ihrer Operation bezahlt " ;1 ’weil es mehr kostet eine Maschine für eine Woche als für einen Tagdingen. Zweitens: Der individuelle Unterschied in den Arbeitsläh' 1 "verschiedner Arbeiter, welche dieselbe Funktion verrichten. Diesen 1viduellen Unterschied findet man, aber ohne Anlass zu Illusionen, " 1L

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im System der Sklaverei, wo frank und frei, ohne Schnörkel, diebeitskraft selbst verkauft wird. Nur fällt der Vortheil einet'beitskraft, die über dem Durchschnitt, oder der Nachtheil einer A^ ,ulkraft, die unter dem Durchschnitt steht, im Sklavensystem dem Skl*'^eigner zu, im System der Lohnarbeit dem Arbeiter selbst, weil seine .^ c |)beitskraft in dem einen Fall von ihm selbst, in dem andern von einer dHPerson verkauft wird.

29 ) A. Smitli spielt nur zufällig auf dio Variation des Arbeitstags anBehandlung des Stücklohns.

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