Band 
Erster Theil.
Seite
136
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rz6 i Hauptjlück. Die algenreine Welchistorie bis aufdie Sündflut.

v L 4 Z°;. ^b^inemung derselben eingeladen. Der denn, vermutlich nach einigem Wiederstand, durch'' ihre Liebkosungen und Betheurungen überwunden, und bewogen worden solch Gebot zu über«treten, wieder seine eigene Ueberzeugung der Obliegenheit, und mit ihr das Schicksal zu thei«len, so GOktes Unwillen ihres Verbrechens wegen über sie verhängen würde *).

8. is8.

Gegründe, Das über die Schlange gefälte Urtheil kan uns nicht fremd vorkommen , wenn wir

ee strafe der bedenken, wie verschieden ihre anfängliche Gestalt von der gegenwärtigen gewesen, und daßschlänge. GOtt, allem Ansehen nach, mit solcher Erniedrigung dieses vormals so ansenlichen Geschöpfesnicht sowol vorgehabt seinen Zorn gegen das Vieh zu beweisen, als vielmehr dasselbe da«durch zu einem Denkmal des kläglichen Fals der Menschen, und zum Zeugnis seines Unwil-

lens gegen die Sünde zu machen. Welches auch im geringsten nicht als ungerecht angese«

hen werden kan, weil die blossen Werkzeuge grosser Verbrechen verabscheuenswürdig sind,und oft durch menschliche Gesetze zerstöret werden: überdi's auch diese grosse Veränderungvon der Schlange entweder gar nicht mag seyn empfunden, oder doch nicht vor ein Unglückerkgnt worden seyn >)

§. lZS.

Die Nachricht

von den zwey höchst vernünftig, daß man sich einen großen unterscheid zwischen dem Stande der Unschuw

n^cht^unglaub- und unserer gegenwärtigen Beschaffenheit vorstelle; und daraus schließe, daß es manchelieh. Dinge gegeben, die dem ersten Zustand gemäs gewesen, sich aber mit unserm gegenwärtig

gen nicht reimen. Von welchen Moses nur sehr weniger, und unter denselben dieser Bäumegedenket» Was den Baum des Lebens bekrist, so schicket sich nichts besser zum Stande derUnschuld, der ein Stand der Unsterblichkeit gewesen zu seyn scheinet (H2): dabey doch etwas

nötig

Via. kiväe ok vill'mike x. 184. Siehe Vlcüs/r cooler, vol. r.

(H7.B.) Diese Vertheidigung der Rechtmäßig- die zur Versetzung des Menschen vsm Erdboden inkeit des gütlichen Verhaltens gegen die Schlange, ist einen noch voikommenern und himlischen Zustand,in Dckanp Untersuchung der Offenbarung Ab- nach überstandener Prüfungszeit und hinlänglicherhandl. 6 §. 1 - 9 volständiger ausgefüret worden, Befestigung im Guten, erforderte Verwandlung deswomit die Abh. §. 7 zu vergleichen ist. menschlichen Leibes zu verursachen, und dazu etwas

(uz. B.) Diese ganze Vorstellung ist nach dem ar- beizutragen. Da denn die schon vom Auguffino»rumänischen Lehrbegrif vom Stande der Unschuld vorgetragene Meinung, so bey den neuern Unters««eingerichtet: da behauptet wird, daß die Unsterb- chungen der gütlichen Bündnisse mit den Mensche«lichtest als eine übernatürliche Gnade GOttes und und derselben verschiedenen Verträge und VersassBelohnung des menschlichen Wohlverhaltens würde jungen weiter ausgefürt worden, so unwarscheinM-ttfolget seyn, ob gleich der Mensch eben die natürli- nicht ist: daß, wie GOtt in den folgenden Verfaßche Sterblichkeit gehabt, die ihn gegenwärtig drückt, sungen seines GnadenbundeS gewisse Geniessunge«Da aber aus i Most 2,07 z', z. 19 Röm. 5,12 von Speisen zu Gnadenmitteln verordnet und mit6,2Z. 8, lc>. I Lor. Lii. rr deutlich erhellet, daß einer übernatürlichen Kraft versehen; dieser BaM«her Tod blos eine Strafe und Folge der Sünden des Lebens und der Genus desselben ein solches G«««gewesen, folglich die Sterblichkeit, oder Notwendig- denmittel des anfänglichen gütlichen Bundes gewe«reit zu sterben, nicht zum anfänglichen Zustande des sen, folglich nicht nur zur Bezeichnung und Verficht«Menschen.gchört habe; vielmehr die Unsterblichkeit, rung eines unmittelbaren Genusse« GOttes bestimmdas ist, die,Möglichkeit nicht z» sterben, ja die Unmüg- sondern auch mit übernatürlicher Kraft versehen gr-lichkeit natürlicher Weise zu sterben, damals dem Wesen, heilsame Wirkungen im Menschen hervor«Menschen, sowie das gesamte Ebenbild GOttes, na- zubringen. Offenb. 2, 7. 22, 2. Ucberhaupt,'"türiich gewesen; so kan die Kraft und Wirkung die- vpn diesem Baum zu vergleichen Lhrift. Lhemnit"ses Baums darin nicht eigentlich gesetzt werden, sol- äifput. tkeol. äe srbore vitae, und iäirk>

che Fortdauer des menschlichen Lebens erst zu gewä- Bocci» srbor vitae.rrn. Füglicher kan derselbe bestimt gewesen seyn,