Band 
Erster Theil.
Seite
138
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m I Hauptstück. Die algemeine Welthistorie bis auf die Sündflut.

7>akrd w '-den wie unser einer, und weis Gutes und Böses; so wird dieselbe alsdennvor eintV. L. G. 4Z05- ^xHnie angesehen , dadurch dem Menschen sein thörichter Ungehorsam und betroge-ne Hofnung vorgerücket werde ö) (^o).

§. r6o.

Mutmassun- Waö vor ein besonderer Baum dieser Baum der Erkentnis gewesen, hat zu häufi-gen von der art gen MutmafsUngen Gelegenheit gegeben. Der Weinstock, der Apfelbaum, der gemeine so-sichsbaums. wol als indianische Feigenbaum-) (^), ja auch der Weizen, ob er schon kein Baum ist, h«'ben Anspruch darauf gemacht (^). Und obwol der gröste Haufen sich vor den gemeinen Feigen-

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Unbegreiflichkeit der Erschaffung eines entweder dieselben sich in den Stam des Baums selbst ver-schadlichen, oder doch unnützen und den Menschen krochen; ob gleich solcher Stam des indianische"blos gefärlichen, ja zufälliger Weise höchst nachthei- Feigenbaums, der ungeheuren Grösse ohnerachtet-ligen Baums wegfallen, auch der ganze Gebrauch die ihm von einigen Schriftstellern beigelegt wird/dieses Baums nicht in eine blosse Betrachtung ein- nicht gar breit ist. Da Welcher Rakeigh, der stl'geschränkt werden darf. Weitere Ausfürunqen von cher Bäume sehr viele in America gesehen, ein/diesem Baum sind zu finden in Joh. wolfg. Ja- umständliche Beschreibung davon ertheilet hat: stgers contrcmerk. nshiliorib. clekoeciereiegali cmn halten wlrs der Mühe wol wert zu seyn, dieselbe/zstrmo inito, Joh. Friedr. Mayers arb. tcien- hieher zu sehen. Sie wachsen, saget er,tise boni et nisli, Christ Lhemnitii äe srbore feuchtem Boden, und zwar folgen dergestalt:tc.boni ek msli, Lasst. Lösche« clearb. 5 c.b etm. wenn sie anfangs etwa zwanzig bis dreißiglsnÄusüs et dmrüstls äluinse h-uwolo. Lus in die -Höhe geschossen, einige mehr, eint'

(iLo. B) An diesen Worten GOtteS cine Iro- ge weniger, nachdem der Boden beschaffen istsnie anzunemen, hat viel Schwierigkeiten; zumal so breiten sie sich in einen Gipfel von sehr wenda sie von GOtt nach der Verheißung von Erlösung tem Umfange aus, ohne dass man an ihrer"der Menschen ausgesprochen worden: daher sie füg- Schaft einen Ast oder Zweig findet. Von der"licher als eine mitleidige und wehmütige Klage an- äussersten Ende aber der obern Zweige flies'gesehen werden über den Verlust der vormaligen ser eine Art-Harz herab, welches wie eine GastVolkommenheit des Menschen, so ihn nun nötige, te oder Sehne herab hänget, und nach eklndemselben auch den vorher unschädlichen, ja nühli- chen Monaten den Boden erreichet. So baldchen, aber nunmehr schädlich gewordenen Gebrauch solches geschehen, fasset es Wurzel; und weilanderer Dinge zu entziehen. In Joh. Jac. Ram- solcher Sprosse beides von oben aus den Zwei-bachs Rirchenhist. des alten Test. pag. 90 wer- gen, und von unten aus seiner eigenen Wurzelden die Worte auf die glückliche Veränderung des Zuflns betonn: so wird ders lbe sehr schneiMenschen durch die ertheilte Verheißung vorn Er- zu einem besondern Baum Von den äussek-löser gedeutet: so aber mir dem Zusammenhang des stcn Zwergen dieser jungen Bäume fallen wie-folgenden nicht füglich übereinkomt, auch den Aus- derdergleichen Faden herab, die in einem Iah-' drücken selbst einige Gewalt anthut. re und kürzerer Zeit, des dortigen bestandst

(N) Goropr'usBccanus behauptet sehr zuver- gen Frulmgs wegen, wieder Bäume werde"/sichtlich, daß es ein indianischer Feigenbaum ge- von der Dicke des untern Theils einer La"'Wesen; welche Meinung er doch nicht vom Most ?e, und so gerade als Natur undRunsterwa»Barccpha angenommen, wie Walter Ralcrgh machen kan, die solchen Schatten geben undvvrgiebr(i6). SeinevornemstcnGründe, warum dergleichen Laub verursachen, als kein and/'es dieser Baum gewesen seyn sol, sind: i)die Gü- rer Baum in der Welr thun kan. Denn ei"te der Frucht und Schönheit des Baums: 2.) die ewiger dieser Bäume, mit seiner jungen ZuclikBreite seiner Blatter, welche sehr bequem gewejen, betrachtet, kan in der That 400 bis 4000zur Verbergnng der Blösse Adams und Eva, weil ter bedecken, Senn ste erfüllen ganze Tsts-ue dieselbe unverzüglich, so bald sie derselben gewar ler. Doch habe ich nie finden können, va"worden, bedeckt haben sollen, folglich dazu die Blät- sie jemals sonderlich grosse Blätter, oder lieb'ter dieses Baums, der ihnen am nähesten zur Hand ltche Früchte tragen 17).gewesen, gebraucht haben: z) die Breite und Di- ' O - Die Muhammedaner haben gleichst^cke dieses Baums, so ihnen sehr bequem geschienen, verschiedene Meinungen von diesem Baum. §i-sich, ihrer Meinung nach, vorder Gegenwart GOt- nige machen denselben zu einer Weizenähre, a"'res zu verbergen. Da Becanus aus den Worten dere zu einem Feigenbaum, andere zu einem Wein-tet' Vulgatä, in meälo Iigni, sich eingebildet, daß stock (,z>

c,6) macht ihn zwar,» einem Feigenbaum, bat aber das Wort indianisch nicht beigefüget, soviel wst

finden können- ki/Uor^ otck- v/vrls i>Lri.i, t. >. c.4. § r. Siehe /tt.rrnec. in /Ucoe.