Band 
Erster Theil.
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171
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4 Abschnit. Geschichte der Erzvater vor der Srmdffut. 17t

§. 192. I.d.w.szo.

.Wie lange die Nachkommen Sechs so gottesfürchtig geblieben, und der Tugend v.L.G.;z76 .yres Vaters nachgeamet, ist ungewiß. Mosts schreibet: daß , da sich die Menschen Wenn das

ver-

gefangen zu mehren auf Erden und ihnen Töchter geboren worden, die Nm-berben unterE^EDttes nach den Töchtern der Menschen gesehen, wie sie schön gewesen, ^"gerissenw sich Leiber genonrmen von allen, die sie erwälet Woraus soviel erhellet,tckt 4^ ^"sang ihrer Verschlimmerung in derselben Verheiratung mit dem gotlosen Ge-Mechk Tains bestanden; wodurch ihre Sitten gar bald verderbt worden, und endlich der-^iralt verfallen, daß es heißet: der Menschen Bosheit sey sehr gros gewesen auf°<rden, und die Bildung der Gedanken ihres Herzens sey nur immerdar bösenervest,, /). Jostphus meldet, daß das Geschlecht Sechs bis in das siebente Glied^ dem wahren Gottesdienst und in der Uebung der Tugend beharret; von der Zeit an^er nach und nach beides verabsäumet, und der Gotlosigkeit noch einmal so geflissentlich er/

^ven, als sie vorher eifrig im Guten gewesen, wodurch sie sich GOltes Zorn zugezogen §). .

, Die morgenländischen Geschichtschreiber sehen den Ansang dieses Abfüls etwas hö-?er hinauf, in die Zeiten Jareds ö), und zwar eigentlich in ftin 4c> Jahr Da sie sa-Mr: daß hundert Söhne von dem Geschlecht Sechs den Schal der Musik und das lustigeGeschrey der Cainiten gehöret, und beschlossen, vom heiligen Berge herab zu ihnen zu gehen.

Da sie bey ihrer Ankunft unter jenen durch die Schönheit ihrer Weiber, die nackend gewe-stm dergestalt bemustert worden, daß sie sich gleich mit denselben verunreiniget k). Solcher«gestalt seyen diese Söhne Sechs verloren gegangen durch Hurerey mit den Töchtern Tains:

Denn als sie zu ihrem vorigen Aufenthalt wieder zurückkeren wollen; sollen, diesem BerichtNach, die Felsen des Berges ganz feurig geworden seyn, und ihnen keinen Zutrit verstattetli i). Die Geilheit der Taim'ten wird in sehr harten Ausdrücken beschrieben: daß^Männer nach den Weibern gewiehert als Pferde, und die Weiber ebenfals nach denAtannern: daß sie ohne Unterschied ganz öffentlich Hurerey und alle Arten der Unzucht ge-

y 2 trieben,

1 6 , 1 . 2 . /*) ilüä. V. 5 . Hb, I. c. z. ö) T/-A 6 §/'-r p 9 ^ ^ ^7»

r) xr. K. Skkhö ÜUch kaerel. lib. I. Iciem rkrLZeTN. /) 1>2§. 27.

ity» daß das siriadisthe Land in Egypten ge- wölbe mit erstaunlicher Arbeit ausgegraben, an derenMi. Denn wir wissen, daß Manethon seine Hi- Wänden sie verschiedene Arten von Vögeln undl "Ue von gewissen Seulen daselbst hergenommen ; Thieren, ja unzälige Gattungen lebendiger Dinge.ssen vorn Thoth, oder dem ersten Vklercurio, in eingegraben, so sie hi erogl^pb>stbe Bna>>rabcn ge-M-en Buchstaben und Sprache gemachte Auf- nantiz;»- Daß der Name Geihs den LgrprernMsstennach derSündflutin die gricchsssbe Spra- nickt unbckant gewesen, ist aus dem Zeugnis Plutar-überseht, doch aber auch mit heiligen Buchsta. cl,i offenbar, als welcher erzälet, daß sie den Tpphon,geschrieben und in gewisse Bücher gebracht, auch welches ein griechischer Name ist, beständig Sechdie geheimstenBehältnisse der egyptischen Tempel genant (;6). Daher ist wol, allem Ansehen nach,Mge, worden durch den zweiten Wlercnrium Iosiphus verleitet worden, diese Seulen dem Sohn

^'ese Seulen haben in den unterirdischen Hölen Adams beizulegen.

kd Theben, jenseit des Nilstcoms gestanden, nicht t-H.) Dovwell meinet, daß das Land Siriadavon der klingenden Seule Memnons, an ei- diesen Namen von dem Flus Giris bekommen ha->ernOrteSyringes genant<; 4 ),die man beschreibet be, .welcher Name ofre dem Nilstrom beigeleget wer-schneckenförmige Gange unter der Erde; sodie- de, so baß 7-, oder das siriadisckie

welche der alten Gebrauche kundig gewesen, Land, nichts anders als derjenige Theil von Egy-bey vorhergeschener Sündflut befürcht, daß pren sey, welcher an den Siris stösset, und den Ue-»»Andenken ihrer Gebräuche verloren gehen mach- berschwemmungm dieses Stroms am meisten unker-' ^bauet: indem sie an verschiedenen Orten Ge- werfen ist.

ha'' (A. gilt LüN.bunlarb s6. zb« bibl. llb. r. c. n. .0////.''^-//-.'^. orig llb- I. ' a.

sUos. (5z) p. 4O. ^>id, I, p 78. (57) lib. rr ?- aza.

(55) äe lliäs er Oiiriäe x. z;i, er;;7,