6 Abjchmr. Von der Dündflut. 21z
denn ausser der Aenlkchkeit des Namens ist von diesem Baume ausgemacht, daß er cine I.v.w izo?sehr bequeme Art von Bauholz zu Schiffen abgiebt i), und der Fäulnis nicht unterworfen "'2. 5 '
ist'"). Das Leckwerden zu verhüten, ward LJoah angewiesen, bis Gebäude von innenlind aussen mit Pech zu überziehen: weil aber dazu eine sehr grosse Menge erfordertworden; so haben einige angenommen, daß es nicht sowol Pech als Harz gewesen, und zwarvon eben der Art, als man nachher zum Bau des Thurms zu Babel gebraucht: welchesauch warscheinlich genug ist, obgleich Moses sich an diesem Orte eines andren Worts be-dienet
§. 229.
Nicht weniger Verschiedenheit gkcbts in Absicht des Ortes, wo die Arche erbauet, Wo derselbeund der Zeit, die darauf verwendet worden. Einer nimt an, sie sey in Palästina er, ^auetbauet, und ploah habe die Cedern, woraus er sie erbauet, selbst in den Ebnen Sodoms^pflanzet"); ein andrer setzt den Ort ihrer Erbauung neben den Berg Caucasiis an denGrenzen von Indien °); und ein dritter gar nach China, wo seiner Einbildung nach tJo-6h vor der Sündflut gewonet t>). Doch scheinet dieser Ort vielmehr in der Nachbarschaftvon Eden gelegen zu haben: indem es gar glaublich ist, daß d 77 oah sich nicht weit von da wer-de entfernet haben, obgleich nicht aus dem Grunde, den einige anfüren ?), nemlich weil erder älteste Sohn in grader Abstammung von Sech gewesen, welches aus der Schriftkeinesweges zu erweisen steht; so ist auch nicht zu glauben , daß es weit von Ararac gewe-sen, wo der Kasten nachher stehen geblieben, weil derselbe ein Fahrzeug gewesen, welchesnicht sonderlich weit getrieben werden können. Er ist daher warscheinlicher Weise in Chatsdaa, in den Gegenden von Babylon*) erbauet worden; wo es zu Alexanders Zeiten inden Wäldern und Gärten eine so grosse Menge von Cypressen gegeben, daß dieser Prinz inErmanglung andres Bauholzes, eine ganze Flotte davon erbauet *). Und diese Mutmaß-ung wird noch durch eine chaldäisthe Ueberlieferung bestätigt, welche den Tijuchrus ausdieser Gegend, absegeln lässet *)>
§- 2 ZO.
Was die Zeit betriff, so sagt ein Rabbine"), die Arche sey zwey und fünfzig Jahr Wie langem der Arbeit gewesen. Die Kirchenväter und morgenländische Schriftsteller setzen hun- gebanetdert *) Iah,., weil vom jfToah gemeldet worden, daß er hundert Jahr alt gewesen, ehe nochdls geringste Meldung der Arche geschehen ?). Andere haben aus den Worten perri *), daßGDrtcs Langmut gewartet, da der Rasten erbauet worden, geschlossen"), daß^ 7 oah die ganze Zeit der gütlichen Langmut hindurch mit der Zubereitung desselben beschäf-tiget gewesen, die aus hundert und zwanzig Jahren bestanden Andere aber nemen ei-
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H Siehe g-mpot. I!b. I. z, üb. c. Z4- ^,0 Ze legib. I. 4. I. ».
c. 9. ^ t. »6- c. 40. diÜ. 1. 5. 5. «) spuü «le
psr3rj!5o ?. l. c. 14. Z8. cbronok. 6emon^r. üb. r. s) p, sK?- erc.
vr. or rne olcl reü. vol p. 65. ?') Vicj. vbi 5uprs.
karr. rvm. r. exerc. >7. §^2O. lib. 1^. 1^72. er IO76. ex^erür. üd. 7.
^ Siehe oben §. 207. S- 1^. ?lrl<e c. sz. rcs.
p. I!. 7) ^ Mos 5, zr. 2/ 2 Peer z, rv. lcriprure ckrouvl. v 2l.
ia, (168 B.) Herr -Hene. Lhri'ff. Lemkee hat auch im i;ten Aus pag. szi-^s die andere Mei-den Aen sus zu Delany Unters der Gffenb. mmg, das die Verpichung des Kastens mit Zuden-daß das-Hol; der Arche ckypresstn pech, Asphalt oder Harz geschehen sey, weiter be-^ 6>es-n, weitläufiger abgehandelt pag S24- 6z0, statiger.