Band 
Erster Theil.
Seite
232
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292 i Hauptstück. Die algemeine Welthistovie bis aufdie Sürwfiut.

Die chaldäischen Uebersetzer kommen in dieser Meinung mit einander überein ^), die vor-dem sehr algemein gewesen *). Wenn man aber den besondern Theil dieser Berge unter-suchet, wo der Kasten geruhet: so scheinen die Schriftsteller denselben ausser Armenien zu

sehen: Epiphanius in das Land der Cordyaer '), oder zwischen den Armeniern undCordyaern auf den Berg Lubar ^); die morgenländischen Schriftsteller, sowol Christe"als N lshaminedaner, auf den Berg Thamanin oder Al Iudi ^), von welchem mandie Gegend Diyar Radial) ">) in Mesopotamien übersehen kan, nahe bey den StädtenMausol, Forda und Iazirat ebn Omar (V) «). Und dieser lehte Ort sol, wiejemand versichert, nur vier Meilen von der Stelle des Kastens entfernet seyn 0).

§' 2ZI.

Ueberbleibsel Diese Ueberlieferung zu bestätigen, erzalet man, daß die Ueberbleibsel von der Archeder arche auf auf diesen Bergen gesehen worden. Berosus sowol als Abydenus bezeugen beiderseits,Card», daß man zu ihrer Zeit dergleichen Bericht gehabt habe ?). Ja, der erste meldet noch über-diö, daß verschiedene Einwoner der Nachbarschaft das Pech von den Brettern abschaben,als eine Seltenheit, und zum Amulec an sich tragen; der letztere aber versichert, daß sie sichdes Holzes von der Arche gegen viele Krankheiten mit wundervoller Wirkung bedienen.Wenn wir dem Epiphanio glauben dürfen s), so sind zu seiner Zeit noch die Ueberrestevom Kasten zu sehen gewesen: und vom Kaiser Heraclius wird erzälet, daß er aus derStadt Themanin auf den Berg Al Judi gestiegen, und den Plah der Arche in Augen-schein genommen *). Diese Stadt Themanin liegt oder hat gelegen am Fus des BergesAl Iudiihr Name bedeutet achtzig, und nicht achte, wie Bocharc, Calmer undandere vorgeben, zum Andenken derjenigen achtzig Menschen, welche, einer mohammeda-nischen Ueberlieferung zu folge, in dem Kasten errettet worden t); obgleich die christlichenSchriftsteller unter den Arabern, welche vorgeben, daß diese Stadt von dem v^oah undseinen Söhnen nahe bey Lorda erbauet worden, behaupten, daß sie also genant worden,weil es ihrer acht gewesen «).

Es war ehemals auf den carduischen Bergen ein berümtes Kloster, welches dasRloster der Arche geheiffen; alwo die LJestorianer auf eben demselben Plah järlich ein

Fest

/,) erIn 6 en. 8 , 4 - ») kaeres l?. t) Iclem lkicl. IIK. I. §. 4 .

p ror. 7-^» 1VI8. 7») N» lib. I. c. I. «) LNNLI. ^>. 4«.

b'ibl. oriem. p. 4O4. srr. c-ionäi, er p. 676. 0) iriiier p. ü>. />)

losepk. snr,^. 1.1. c. 4, 2x1. Lusck. cbron. xraec. er praexarsk. LllüNgsI. I. 9. c. 4.

keer-s 18. W» kiiivrm ^rabum Üb. l. csp. I. »z bibliotb. orienr, vbl svpr»>

lib. 4. p z,. p. 677. «) er L-» vbl supra.

(*-«59 Sonderlich unter den ersten Christen.

, (U) Wenn dieser Name von den arabischenSchriftstellern nicht beständig Lorda geschriebenwurde, so sollen wir fast 'glauben, es wüste Rordaheissen, von dem Namen des Berges. D' -Herbe-lot gedenket einer Stadt, Namens Corsa, die un-ten am Berge Al JuSi liegen sol (61).

(V) Aasirat ebn, oder bani Gmar,ist eineStadtanf einer Znftl des Tigris, die von dem Laliftn,

Omar ebn Abo' alaziz, „,,s dem ommivadischenGeschlecht, so genant worden: der, wenn man dem

(61) kUkliork, orienr. -rri-. 6iouä>. (62 Z Icin-rsr. p. 6..

^>175, ek rvm, I. tÜ 4 )LevxrLpk. g.ro».

Juden Benjamin glauben wil ( 6 a), der ihn dochaus Versehen Omar ebn al Rhettab nennet, de"Rest der Arche in diese Stadt bringen, und eine»mohammedanischen Tempel davon bauen lasse"'Die Syrer »ettven dieselbe Gozarra, oder die 2>"sel. Wir müssen sie aber nicht, wie Aijemanni ge-than ( 6 z), mit des Mas» Gezerta verwechseln, d>evon einigen die Insel Eden qenennet wird, undnur zwölf Meilen von Mausol entfernet ist; Da-hingegen Iezirat ebn Gmar auf die 92 Meile"oberhalb dieser Stadt lieget ( 64 ), und zwar aufdeeStraffe von Aleppo nach Tauris ( 6 ;).

sSz) blbliork, orlenc rom. s, -ttjscrr, <ieirloo0'(65) vc>7»8? -leksrse lib'. Z- -