2-4-6 II Hauplst. Algememe Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt-
tz. 264.
Beschaffen- Zwischen den gegenwärtigen Abschriften der 70 Dolmetscher giebt es einige Ver-leit der grir-schiedenheiten: doch da die meisten derselben nur die Länge einiger von den Leben der Erz-chlschen zeit-yz^. betreffen, welches kein erheblicher Umstand ist, und in der ganzen Rechnung keinenrechnung. unterscheid macht: so wollen wir dieselben übergehen, und nur bemerken, daß einige Ab-schriften die Geburt Arphachstrds zwölf Jahr nach der Sündstut sehen, welches die Sum-me dieses Zeitkaufs um zehn Jahr vermeren würde; und daß einige daö Alterbey der Geburt Tharah auf 179 Jahr setzen (?).
Wir
wovon das erste nicht nur dein Bericht Mofts im Thladenii äiss ste concülatione ükolr« et Ztcpksnlgeringsten nicht zuwieder, sondern auch den Jahren circa annos AbraKsmi zu vergleichen ist, deren Aus-des Kinderzeugens der vorhergehenden Erzväter sehr zuginJoh. Lhrisk. Wolfs dir.,,Kilos aä /röt. 7 ,4 ,
aemäs, folglich warscheinlich ist: indem z derselben nebst mehrern Schriftstellern solcher UntersuchungIM gasten, Nahor aber im rasten Jahr des Alters vorkamt. Die überwiegenden Gründe der andernKinder gezeuget. Der zweite angefürte Grund, Meinung, von Abrahams Geburt im ?osten Jah-daß wenn Tharah, als er gestorben, 20; Jahr alt re seines Vaters, werden hergenommen, theils vo»gewesen, Abraham aber damals 7; Jahr gelebt, der ausdrücklichen Meldung dieses Jahres, ,Mos.er notwendig im izosten Jahre seines Vaters müs- „, 26, alwo zur Vcrlassung des buchstäblichense geboren seyn; beruhet auf dem Beurtheil, daß Wortverstandes kein hinreichender Grund angefüretAbrahams Ausgang von Ur sowol als -Haran, im werden kau; theils aus einer doppelten Warschcin-Zahre des Absterbens Tharah, und der letztere nach lichkeit der Sache selbst, die aus dem Zusammenhau-demselben Todesfal geschehen: wovon das Gegen- ge der Umstände erweislich ist, und diese Meinungtheil aus ,Mosn,zl. 12,1.;. Apostg 7,, 4. Judith gar sehr bestätiget. Denn da einmal alle Nach-5, 6.7 erhellet, alwo ausdrücklich versichert wird, kommen Sems unter den Vorfaren Abrahamsdaß Tharah mit dem Abraham und seinem übn- weit zeitiger Kinder gezeuget, der erste im zz, dergen Hause in -Harnn gewonet, und daß ihnen in rteim zo, der;tein,Z4, der4te im;o, derzteimzr,Haran Selen geboren worden: daß Abraham bey der 6teim zo, der ?te im a-sten Jahre: so ists weitder Veriassung Harans seine Freundschaft und Va- warscheinlicher, daß des 8ten Sohn, Abraham, imters Haus verlassen, der also noch gelebet haben mus; 7osten Jahre gezeuget worden, und nicht der äste-ohne daß aus , Mos. 12, i.; vergl- mit e., 1, Z2 oder sie gewesen; als daß solches erst im 1 zosten Jahreaus Aposig. 7, 4 die Folge dieses Ausganges aus solce geschehen seyn. Hiernächst würde es dem A-Haran nach Tharah Absterben erwiesen werden braham unmöglich haben fremd und seltsam ver-rönne. Denn bey dem ersten Einwurf wird fälsch- kommen können, wie doch nach i Mos 17,17 wirk-lich vorausgesetzt, daß die Nachrichten , Mos 12, , sq. lich geschehen, Laß ihm im Hunderten Jahre seinesAl-notwendig nach dem e. 11 gemeldeten Tode Tharah ters ein Kind geboren werde, wenn er selbst im i zostengeschehen seyn müssen; da doch sehr häufig in Ge- Jahre seines Vaters wäre geboren worden. Wo-schlechtregistern manches zum voraus gemeldet wird, zu noch die Zeugnisse Phi'lonrs und Joseph, ge-um die Zeitrechnung nicht zu zerreißen, obgleich im rechnet werden können, ob sie gleich zur Entscheidungfolgenden verschiedenes vorkonit, so vorher geschehen, nicht viel beitragen. Diese Meinung hat nachVergl. 1 Moszr. 6,, sq. Dey dem andern Ein- Scaligern und Lalvisinm Dion. Pccqvius äoÄr.wurfaber ist wol theils unstreitig, daß Mofts Nach- temp. 1. 9 0. 18 tom. 2 p. 2, lg. die vorige aberrichten Stephan» müssen vorgezogen werden, wenn Joh. Hernr. Heidegger bitt. gatr. tom. 2 exerc.auch manchem keine Vergleichung des Scheinwieder- 24, und Fried. Spanheim ciieon. lacr. parr. 2 c. igspruchs vorkommen solte: indem letzterer keinen Ge- p. 22« lq.zu beweisen gesucht,schichtschreiber abgegeben, sondern dieser Begeben- (C)Pezron setzet, den gegenwärtigen AbschriftenHeiken blos beiläufig gedenket, sich auch, ohne Absicht Joseph, zu folge, die Geburt des Tharah in dasaufeinige Zeitrechnung, nach der Ordnung der Erzä- irrste Jahr Nahors, welches mit dem hebrär-lungen Mofts kan gerichtet haben: theils aber auch sehen übereinstimt, ingleichen mit der verbessertenunleugbar, daß Srephanus nicht sowolvon demer- Zahl Josiphi, wenn man nur noch hundert Jahrsten Ausgang Abrahams aus Haran, als viel- zuseht; daß denn die Summe dieses ganzen Zeit-mehr von der gesamten gütlichen Versetzung und lauft 1257 ausmacht (;). Doch da er nachgehendsPflanzung desselben in Tanaan rede, so nach und die 10 Jahr mitrechnet, die als eine Zugabe zw>-nach geschehen, sonderlich durch desselben Ankau- sehen die Sündflut und die Geburt Arphacksavsfung eines Eigentums in Tanaan, i Mos 2z, 25,9, eingeschoben worden, so macht er in seiner zweitenso nach Tarah Tode geschehen: wovon Matt. Rechnung die Summe von 12S7.
(5) Eiche seine -migu. <l--- ,-mp? re,»du- p. 61.